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News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
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Berlinale4Kids: Generation Kplus 2012

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Im Kino des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) werden die Premieren der Kinder- und Jugendsektion Generation gezeigt. Bild: Max Kullmann © Berlinale

9. Februar 2012

In den nächsten zehn Tagen gibt es in Berlin wieder viele Filme aus verschiedenen Ländern für Kinder ab vier Jahren zu entdecken. Ein Überblick für euch.

Die Filme werden in verschiedenen Kinos gezeigt: Die Premieren finden immer im Haus der Kulturen der Welt (HKW) statt. Die Filme der Kindersektion Kplus werden außerdem im Filmtheater am Friedrichshain (FaF) und im CinemaxX 3 aufgeführt. Wann und wo die Filme gezeigt werden, kann man hier nachschauen: Berlinale-Programm.

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»Lotte und das Geheimnis der Mondsteine« von Janno Põldma und Heiki Ernits aus Estland bzw. Lettland. Bild: © Berlinale

In »Lotte und das Geheimnis der Mondsteine« gehen Lotte und ihr Onkel Klaus auf Reisen. Dabei werden sie von zwei merkwürdigen Gestalten mit Kapuzen verfolgt. Es sieht so aus, als wären sie hinter einem geheimnisvollen Stein her, den Onkel Klaus von einer seiner Reisen mitgebracht hatte. Was hat es nur mit diesem Stein auf sich? Der Film ist ein kunterbuntes und fantasievolles Abenteuer für kleinere Kinder. Empfohlen ab 5.

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»Die Kinder vom Napf« von Alice Schmid aus der Schweiz. Bild: © Berlinale

Der Eröffnungsfilm ist eine Dokumentation aus der Schweiz: In »Die Kinder vom Napf« geht es um 50 Bergbauernkinder, die sich jeden Morgen auf den weiten Weg zu ihrer Dorfschule machen. Nachmittags helfen die meisten dann bei der Arbeit auf dem Bauernhof. Durch die Augen der Kinder erleben wir mit, was es heißt, wenn plötzlich der Wolf auftaucht oder der Habicht die Hühner holt. Der Napf ist übrigens ein Berg und liegt mitten im Herzen der Schweiz. Man kann diesen Berg nur zu Fuss erreichen. Empfohlen ab 6.

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Wer kann den schwarzen Drachen besiegen? »Gattu« von Rajan Khosa aus Indien. Bild: © Berlinale

»Gattu« lebt bei seinem Onkel, weil er keine Eltern mehr hat und muss im Geschäft des Onkels mitarbeiten statt zur Schule zu gehen. Seine Leidenschaft ist das Drachensteigen. Es gibt einen schwarzen Drachen, der am höchsten steigen kann, und alle Kinder der Stadt versuchen, diesen Drachen zu besiegen. Gattu erkennt, dass er eine bessere Stelle zum Drachensteigen braucht: Das Dach der Schule! Also schleicht sich Gattu in die Schule und tut so, als wäre er ein Schüler. Aber das ist schwierig, denn er kann gar nicht lesen... Empfohlen ab 7.

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Maki und Zarafa. »Zarafa« von Rémi Bezançon und Jean-Christophe Lie aus Frankreich. Bild: © Berlinale

Im Animationsfilm »Zarafa« geht es um die Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen aus Afrika und einer Giraffe. Der Junge Maki wurde von Sklavenhändlern gefangen, kann ihnen aber entkommen. Er trifft auf eine Giraffenherde und freundet sich mit dem Giraffenkind Zarafa an. Als die Giraffe gefangen wird, bleibt er bei ihr. Zusammen geht es auf eine abenteuerliche Reise nach Frankreich. Empfohlen ab 7.

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Nono hat eine Lippenspalte und kann deswegen nicht deutlich sprechen. Aber deswegen ist er doch nicht dumm! Aber manche Leute behandeln ihn so... »Nono« von Rommel Tolentino von den Philippinen. Bild: © Berlinale

»Nono« heißt eigentlich Toto. Aber er kann nicht deutlich reden, nur nuscheln, weil er mit einer Lippenspalte geboren wurde. Deswegen wird er von allen verspottet. Nono möchte am liebsten wie allen anderen Menschen auch behandelt werden. Stattdessen wird er ausgeschlossen oder für dumm gehalten. Nur nicht vom kleinen Ogoy. Der ist taub und liest die Wörter von Nonos Lippen ab. Ihr ärgster Feind ist Badong, ein starker Junge, der am liebsten Schwächere verprügelt. Als Nono entdeckt, dass Badong gar nicht böse ist, sondern wütend, weil er zu Hause ungerecht behandelt wird, ändert das alles... Empfohlen ab 8.

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Kiek mit ihrem Hund im Film »Gute Chancen« von Nicole van Kilsdonk aus den Niederlanden. Bild: Victor Arnolds © Berlinale

Der Film »Gute Chancen« handelt davon, dass das Mädchen Kiek sich um ihren Vater sorgt. Der ist Arzt in der Armee und muss in den Kriegseinsatz im Ausland. Kiek hat Angst, dass er dabei verletzt oder sogar getötet wird. Ihre Mutter sagt, die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, wäre nicht sehr groß: "Wie viele Kinder kennst du, deren Vater gestorben ist?" Das sind wirklich nur wenige. Deswegen versucht Kiek, die Chancen noch zu verbessern: Wenn sie einen toten Hund und eine tote Maus hätte, dann wäre es doch total unwahrscheinlich, dass ihrem Papa etwas passiert, oder? Empfohlen ab 8.

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Jojo mit der Dohle. »Kauwboy« von Boudewijn Koole aus den Niederlanden. Bild: © Berlinale

»Kauwboy«: Der 10jährige Jojo findet eine junge Dohle, die allein im Gras sitzt. Offensichtlich ist der Vogel aus dem Nest gefallen. Zuerst will Jojo das Küken zurück ins Nest setzen, aber das gelingt ihm nicht. Deswegen nimmt er die Dohle mit. Ohne die Hilfe seiner Mutter könnte der Vogel nicht überleben. Damit kennt Jojo sich aus: Auch seine Mutter ist nicht da. Und sein Vater arbeitet viel, so dass Jojo oft allein ist. Und hoffentlich entdeckt Jojos Vater nicht die Dohle, denn er hat Jojo Haustiere strikt verboten! Empfohlen ab 9.

Was passiert eigentlich, wenn Menschen sterben? Ist der Geist noch da? Die Mutter von Satchan ist gestorben und ihre Tante sagt, die Mutter würde jetzt im Himmel auf sie aufpassen. Ihre Klassenkameradin Nozomi hat panische Angst vor Geistern. Und die Biologielehrerin sagt, der Geist wäre nur eine Funktion des Körpers. In »Als hätte ich dich gehört« versucht Satchan herauszufinden, was es für sie bedeutet, dass ihre Mutter tot ist. Und wie das Leben weitergehen kann. Empfohlen ab 9.

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Mik mit seinen neuen Freunden im Film »Der Eisdrache« von Martin Högdahl aus Schweden. Bild: © Lena Lahti

Die Hauptfigur in »Der Eisdrache« ist Mik. Er ist 11 und lebt mit seinem älteren Bruder bei seinem Vater in Stockholm in Schweden. Allerdings ist der oft weg oder betrunken. Und als auch noch sein Bruder Mist baut, schicken ihn die Sozialarbeiter vom Jugendamt zu seiner Tante aufs Land. Dort will Mik eigentlich so schnell wie möglich weg. Aber als ihn das Jugendamt dort wieder abholt — nach Ansicht des Jugendamts ist auch seine Tante nicht "geeignet", Kinder aufzuziehen —, hat er schon einige Freunde gewonnen. Und seine neue Pflegefamilie ist der Horror! Empfohlen ab 10.

Greta, ihre ältere Schwester Caroline und der kleine Nat fahren mit ihrem Vater quer durch die USA zu ihrem neuen Haus in »Arcadia«, Kalifornien. Die Mutter soll nachkommen. Aber irgendwas ist merkwürdig: Immer wenn sie Pause machen, telefoniert ihr Vater und gestikuliert dabei ganz wild. Greta fühlt sich, als wäre sie gekidnappt. Was ist nur mit ihrer Mutter los? Empfohlen ab 12.

Im Film »Pacha« geht es um des Schuhputzerjungen Tito. Er lebt in La Paz, der Hauptstadt von Bolivien. Tagsüber verdient er sein Geld mit dem Putzen von Schuhen und spielt mit anderen Straßenkindern. Er hat kein Zuhause und schläft auf der Straße. In seinen Träumen ist er in einer geheimnisvollen Welt. Eine Frau in einem traditionellen Inkakleid führt ihn über alte Inkawege durch eine Salzwüste, zu Moosfelsen und Wasserfällen. Auch seine Welt im Wachen ist im Wandel: Es gibt soziale Unruhen und Tito gerät mitten in die Demonstrationen. Empfohlen ab 13.


Eure Meinung dazu:

von Vivien 26. April 2012

Das ist doch cool