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Sehenswürdigkeiten dürfen weiter fotografiert werden

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Der Eiffelturm in Paris wird täglich von Tausenden Menschen geknipst. (Bild: MarkGGN, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

9. Juli 2015

Gute Nachrichten für Urlauber: Wer sich vor einem bekannten Gebäude fotografieren lässt, kann die Fotos auch künftig auf Facebook stellen. Es wird keinen Ärger dafür geben.

Mit diesem Thema haben sich am Donnerstag die Politiker im Europaparlament beschäftigt. Sie wehrten einen Angriff auf die sogenannte Panoramafreiheit ab. Worum geht es dabei?

Wenn Menschen fremde Länder oder Städte besuchen, machen sie oft Fotos von bekannten Gebäuden. Wer beispielsweise in Paris ist, knipst den Eiffelturm. Stellt er das Bild dann ins Internet und zeigt anderen, dass er dort war, ist das in Ordnung.

Die Politiker im Europaparlament mussten sich nun damit beschäftigen, weil dieses Recht eingeschränkt werden sollte. Die Menschen sollten nicht mehr so einfach solche Bilder aufnehmen und verbreiten können. Denn an dem Bauwerk hat womöglich noch jemand Rechte. Der Architekt hätte dann vorher gefragt werden müssen. Da dies in der Praxis schwierig wäre, hatten sich die Menschen aufgeregt.

Am Donnerstag haben die Politiker im Europaparlament entschieden, dass nichts geändert wird. Die Menschen können sich also auch weiterhin in vielen Ländern vor bekannten Gebäuden fotografieren lassen und diese Bilder dann beispielsweise bei Facebook hochladen.

Die Politiker im Europaparlament kommen aus allen Ländern der Europäischen Union (abgekürzt: EU). In der EU arbeiten 28 Staaten zusammen. Deutschland gehört auch dazu. Die EU-Länder wollen Dinge gemeinsam angehen. So überlegen die Europapolitiker zum Beispiel, was zu tun ist, damit Kinder und Erwachsene sich gut ernähren können. Sie schauen auch, dass Spielzeug sicher ist oder Handy-Gespräche nicht zu teuer kommen.

(AfK)