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Schlimme Unruhen in den USA

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Schon im Sommer war es in der Stadt Ferguson in den USA zu Unruhen gekommen. (Bild: Loavesofbread, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

26. November 2014

In der Stadt Ferguson in den USA hat es wieder Krawalle gegeben. Häuser und Autos haben gebrannt. Viele Menschen sind aufgebracht. Warum?

Ferguson ist eine Stadt im amerikanischen Bundesstaat Missouri. Schon im Sommer gab es dort mehrmals Krawalle. Demonstranten und Polizisten standen sich gegenüber. Es kam zu Gewalt. Nun war das wieder so. Demonstranten warfen Steine. Autos und Häuser wurden angezündet. Fensterscheiben gingen kaputt. Auch Schüsse waren zu hören.

Um die Unruhen zu beenden, setzten Polizisten Rauchbomben, Tränengas und Pfefferspray ein. Sie wollten die Demonstranten zurückdrängen und die Lage so wieder in den Griff kriegen. Doch warum das alles? Wieso ist die Stimmung in Ferguson so aufgeheizt?

Das Ganze hat eine Vorgeschichte: In der Stadt war im August ein junger Mann umgekommen. Ein Polizist hat auf ihn geschossen. Der Junge soll nicht bewaffnet gewesen sein. Er war Afroamerikaner, so nennen sich die Menschen in den USA, deren Vorfahren aus Afrika stammen. Der Polizist hatte weiße Hautfarbe.

Nun ist entschieden worden, dass der Polizist wegen der Schüsse nicht vor Gericht muss. Eine Jury hat sich lange mit dem Fall beschäftigt. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass der Polizist sich nur verteidigt hat. Er war nicht der Angreifer, heißt es. Viele Menschen sind enttäuscht über die Entscheidung. Sie meinen, dass der Polizist nicht richtig gehandelt hat und nicht hätte schießen dürfen. Daher kam es zu neuen Krawallen.

(AfK)