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In Deutschland leben immer mehr Wölfe

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Der Wolf hat in Deutschland wieder eine Heimat gefunden. (Bild: Gunnar Ries, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

26. September 2016

Die Zahl der Wölfe in Deutschland nimmt zu. Angst muss deshalb aber niemand haben.

Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland so gut wie keine Wölfe mehr. Sie waren ausgerottet worden. Vor einigen Jahren aber wurde wieder ein Paar in unserem Land entdeckt. Die Tiere waren aus Polen eingewandert. Weil Wölfe so selten sind, werden sie heute geschützt. Jäger zum Beispiel dürfen nicht auf sie schießen.

Mittlerweile leben in Deutschland wieder Wölfe in der freien Wildbahn. Sie kommen in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen vor. 46 Wolfsrudel, 15 Paare und 4 Einzeltiere gab es Ende April, sagen Fachleute nun. Das war deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Da gab es nur 31 Rudel. Zu einem Rudel gehören Eltern, Welpen und Jungtiere.

Während sich Naturschützer über die Zahlen freuen, sehen das nicht alle Menschen so. Manche glauben, der Wolf sei eine Gefahr für sie und ihre Tiere. Doch die Fachleute sagen: Begegnungen mit einem Wolf sind sehr selten. Der Wolf hat kein großes Interesse an uns Menschen. Als Beute sehen uns die Tiere nicht. Wölfe fressen gern Rehe, Hirsche oder Wildschweine. Sie reißen besonders kranke und alte Tiere.

Wer im Wald tatsächlich mal einem Wolf begegnen sollte, kann ihn leicht verjagen. Wir können zum Beispiel laut in die Hände klatschen und das Tier anschreien. Außerdem können wir uns langsam zurückziehen, um mehr Abstand zu schaffen.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 17. November 2016

Ja ich bin auch einer dieser Wölfe.