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Wie funktionieren Wunderkerzen?

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Wunderkerzen sind sehr schön anzusehen. Damit sie auch Funken versprühen, braucht man eine Reihe von Inhaltsstoffen. (Bild: Andreas Hendrik, Wikimedia)

21. Dezember 2013

Zu Silvester werden in vielen Familien wieder Wunderkerzen angezündet. Wie aber funktionieren die Funken sprühenden Stäbchen eigentlich?

Wunderkerzen werden aus verschiedenen Stoffen hergestellt: Eisenspäne, Aluminiumpulver, Bariumnitrat, Stärke und Wasser. Stärke und Wasser dienen als Klebstoff. Aus den Stoffen können wir einen Brei machen, der dann nur noch am Stäbchen trocknen muss.

Jeder dieser Stoffe hat seine Aufgabe. So sind die Eisenspäne zum Beispiel dafür da, dass die Wunderkerze die sternförmigen Funken versprüht, wenn sie angezündet ist. Kohlenstoff in den Eisenspänen sorgt dafür, dass es fortlaufend kleine Explosionen gibt. Ohne die anderen Stoffe aber würden uns die Eisenspäne nichts nützen. Warum?

Die Eisenspäne brauchen hohe Temperaturen, damit sie glühen. Nur mit dem Streichholz würden wir nicht weiterkommen. Die Späne benötigen eine Starthilfe. Dafür sind das Aluminiumpulver und das Bariumnitrat da. Bariumnitrat ist ein Salz. Halten wir ein brennendes Streichholz an die Wunderkerze, dann setzt es Sauerstoff frei.

Den Sauerstoff brauchen wir, wenn etwas brennen soll. Danach kommt das Aluminiumpulver zum Zug. Es verbindet sich mit dem Sauerstoff und verbrennt. Nun entsteht so viel Hitze, dass es für die Eisenspäne reicht. Sie beginnen, zu glühen. Und schon geht unser kleines Feuerwerk los.

Nachdem die Wunderkerze abgebrannt ist, funktioniert sie nicht mehr. Wir können sie nicht noch mal nutzen. Aber Vorsicht, das Stäbchen ist noch sehr heiß. Wir dürfen es nicht oben anfassen. Erst wenn es abgekühlt ist, ist das möglich.

(AfK)

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