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Wie sollte man Vögel im Winter füttern?

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Eine Meise pickt genüsslich an einem Meisenknödel. (Bild: Luc Viatour, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

9. Dezember 2013

Viele Menschen stellen im Winter ein Vogelhaus auf. Sie füllen Körner hinein und hängen Knödel dran. Doch wie füttert man die Piepmätze eigentlich richtig?

Experten vom Deutschen Tierschutzbund sagen, es ist in Ordnung, dass wir Menschen die Vögel im Winter füttern. Wir sollen aber einige Sachen beachten. Wichtig ist zum Beispiel, nie zu viel Futter auf einmal auszulegen. Wir sollen immer nur kleine Mengen rauslegen. Am besten ist es, zwei Mal am Tag die Vögel zu füttern – am frühen Morgen und am späten Nachmittag.

Außerdem sollen wir die Futterstelle sauber halten. Es kann sonst passieren, dass sich Krankheitserreger oder Parasiten breit machen. Sie können den Vögeln schaden. Die Experten sagen zudem, dass es sinnvoll ist, mehrere kleine Futterstellen einzurichten. Die Vögel können sich so besser verteilen. Zudem fressen die Tiere unterschiedliche Sachen gern. Es gibt Körnerfresser und Weichfutterfresser.

Meisen, Finken, Spatzen, Kernbeißer und Dompfaffe sind Körnerfresser. Für sie können wir zum Beispiel Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen besorgen. Amseln, Drosseln und Rotkehlchen mögen dagegen Weichfutter gern. Das sind zum Beispiel Holunderbeeren, Beeren der Eberesche oder Rosinen. Kleiber, Specht und Zeisig nehmen ebenfalls gerne Weichfutter.

Die Experten sagen, dass wir beim Füttern von Weichfutter aufpassen müssen. Enthält das Futter Feuchtigkeit, dann kann es leicht gefrieren. Dann ist es schädlich für die Tiere. Obst muss daher immer frisch ausgelegt und rechtzeitig wieder entfernt werden. Was wir auf keinen Fall füttern dürfen, sind unsere Essensreste. Sie sind gewürzt und schlecht für die Tiere.

Um Wasservögel wie Schwäne, Enten und Gänse müssen wir uns im Winter keine Sorgen machen. Sie finden in der Regel genügend Futter in der Natur. Sind Seen und Teiche zugefroren, dann können wir aber auch ihnen etwas Gutes tun. Sie mögen Getreide, Kleie und Hühnerfutter. Auch weiche Kartoffeln, Rübenstückchen und Eicheln können gefüttert werden.

(AfK)

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