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Radfahrer müssen am Zebrastreifen absteigen

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Radfahrer müssen ihr Fahrrad über den Zebrastreifen schieben. (Bild: 44penguins (Angela M. Arnold), Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

12. Juli 2017

Dürfen Radfahrer über den Zebrastreifen fahren? Nein, es drohen sogar Strafen!

Der Zebrastreifen ist eine gute Sache, denn er hilft Fußgängern über die Straße zu kommen. Autofahrer müssen anhalten, wenn ein Kind oder ein Erwachsener auf die andere Seite will. Oft nutzen auch Fahrradfahrer den Zebrastreifen. Experten allerdings sagen, dass viele sich dort falsch verhalten.

Radfahrer dürfen nämlich nicht einfach über den Zebrastreifen radeln und erwarten, dass Autofahrer anhalten. Dort haben sie nur Vorrang, wenn sie absteigen und schieben. Dann nämlich gelten sie als Fußgänger und haben die entsprechenden Rechte.

Nähern sich Radfahrer dem Zebrastreifen, so müssen sie Fußgänger durchlassen. Sie müssen dann langsam machen und warten, bis die Menschen die Straße überquert haben. Gegebenenfalls müssen sie anhalten.

Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Zebrastreifen abbremsen oder stoppen, muss der Radfahrer mit einer Strafe rechnen, wenn die Polizei das sieht. Geld wird dafür fällig. Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld.

Autofahrer können auch eine Strafe kassieren, wenn sie sich am Zebrastreifen falsch verhalten. 80 Euro sind es, wenn sie zu schnell sind und einen Fußgänger nicht über die Straße lassen. Ebenfalls 80 Euro sind es, wenn sie dort überholen. Das ist verboten. Gefährden sie dabei jemanden, sind es sogar 100 Euro. In allen Fällen gibt es noch einen Strafpunkt in Flensburg oben drauf. Wer zu viele dieser Punkte sammelt, muss einige Zeit lang seinen Führerschein abgeben.

(AfK)

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