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So war das Leben in der DDR

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Eine Straße in Ost-Berlin im Jahr 1982. (Bild: Gerd Danigel , ddr-fotograf.de, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

10. August 2017

Keine Freiheit und schlechte Versorgung: In der DDR mussten die Menschen mit vielem klarkommen.

Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 gegründet. Rund 18 Millionen Menschen lebten damals dort. Das waren weniger Kinder und Erwachsene, als in der BRD zu Hause waren. Deutschland war damals geteilt. Es gab zwei deutsche Staaten.

Berlin lag wie eine Insel mitten in der DDR und war damit etwas Besonderes: Der Westteil der Stadt wurde von der BRD beansprucht. Der Ostteil wurde zur DDR gezählt. In der Stadt wurde 1961 eine Mauer gebaut. Das veranlassten die Chefs der DDR. Sie wollten verhindern, dass die Menschen der DDR in den Westen gingen. Das hatten zuvor viele getan. Denn in West-Berlin und in der BRD gab es bessere Jobs. Die Menschen konnten dort auch mehr mitbestimmen und etwas bewegen.

Die Mauer in Berlin war 155 Kilometer lang. Die restliche Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten kam auf fast 1.400 Kilometer. Die Grenze wurde streng bewacht. Die Menschen in der DDR konnten nicht einfach in den Westen reisen. Wer die Flucht wagte, musste damit rechnen, sein Leben zu verlieren. An der Grenze wurde geschossen. Etliche Leute sind an der Berliner Mauer und an der Grenze gestorben. Rund 300 Wachtürme gab es an der Grenze. Von dort wurde genau beobachtet, ob sich etwas Verdächtiges tut.

Die DDR war eine Diktatur. In einer Diktatur bestimmt eine Person oder eine Partei über alles. In der DDR hatte die Partei SED das Sagen. Es gab zwar auch noch andere Parteien. Doch letztlich hatten sie keinen Einfluss. Die SED hat alles dafür getan, um ihre Macht zu sichern. Sie ließ die Menschen in der DDR sogar überwachen. Dafür gab es die Stasi. Die Stasi-Leute haben 111 Kilometer Akten hinterlassen. Wer die Ordner alle aneinander stapelt, kommt auf eine Strecke von Leipzig bis Dresden.

In der DDR waren die Regale in Lebensmittelgeschäften nicht so wie heute gefüllt. Zum Beispiel gab es nur selten Bananen. Gab es die Früchte, wollten viele welche haben. Daher bildeten sich vor den Geschäften Schlangen. Auch mit anderen Dingen war das so. Wer ein neues Auto haben wollte, musste ebenfalls warten. Bis zu 17 Jahre konnten es werden. Gebrauchte Autos gab es schneller. Sie waren oftmals aber teurer als die Neuwagen.

(AfK)

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