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Als die Berliner Mauer gebaut wurde

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Arbeiter stellen im August 1961 Betonblöcke an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin auf. (Bild: Bundesarchiv, Bild 173-1321 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0)

16. August 2015

Die Berliner Mauer gibt es heute nicht mehr. Sie wurde abgerissen. Wer von Ostberlin nach Westberlin fahren will, kann das machen. Bis 1989 war das noch ganz anders. Damals ging die Mauer quer durch die Stadt. Und auch quer durch Deutschland verlief eine streng bewachte Grenze. Sie teilte das Land in zwei Staaten. Im Westen war die Bundesrepublik Deutschland und im Osten die Deutsche Demokratische Republik (abgekürzt: DDR).

Die beiden Staaten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Deutschland hatte den Krieg verloren. Die vier Siegermächte Frankreich, Großbritannien, die damalige Sowjetunion und die USA wollten dafür sorgen, dass Deutschland nicht noch einmal einen Krieg anfängt. Doch die Siegermächte hatten unterschiedliche Vorstellungen, wie es mit Deutschland weitergehen sollte. Die damalige Sowjetunion dachte anders als die übrigen Siegermächte. Deshalb entstanden im Jahr 1949 zwei Staaten: die BRD und die DDR.

Die Mauer ließen die Chefs der DDR mitten durch die Stadt Berlin bauen. Am 13. August 1961 wurde damit begonnen. Es war ein Sonntag. In den frühen Morgenstunden fingen Bauarbeiter an, an der Grenze zwischen Ostberlin und Westberlin Stacheldrahtsperren zu errichten. An wichtigen Straßen wurde das Pflaster aufgerissen. Der Verkehr durfte nicht mehr rollen.

Für die Berliner kam der Mauerbau überraschend. Die Menschen hatten nicht damit gerechnet. Und so kam es, dass Familien und Freunde auseinander gerissen wurden. Denn die Regierung der DDR wollte die Mauer und die streng bewachte Grenze haben, damit keiner die DDR ohne Erlaubnis verlassen konnte. Zuvor waren viele Menschen in den Westen gegangen. Dort gab es bessere Jobs, die Menschen konnten mehr mitbestimmen und etwas bewegen.

Die Machthaber in der DDR schafften es mit dem Mauerbau, dass die Menschen nicht mehr einfach so fortgehen konnten. Doch viele sehnten sich nach Freiheit. Daher gab es auch immer wieder Fluchtversuche, obwohl an der Grenze geschossen wurde. Zwischen 122 und 245 Menschen kamen allein an der Berliner Grenze innerhalb von 28 Jahren ums Leben. Die genaue Zahl ist nicht bekannt.

1989 ging die Mauer auf. Der Spuk hatte ein Ende, weil immer mehr Menschen auf die Straßen gegangen waren und protestiert hatten. 1990 sind die Bundesrepublik Deutschland und die DDR zu einem Land wiedervereinigt worden.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 4. September 2015

Da sieht man mal wider was für einen Schmarrn den DDR Regierungsführer eingefallen ist.

Eine Mauer konnten sie bauen. Aber für die Leute die in der DDR wohnten hatten diese Vögel nichts Überich.Hat man ein Auto gebraucht, musste man es beantragen und 10 Jahre warten. Ist doch super gewesen was dieser DDR alles hervorgebracht hat.

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