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Im Kino: Knut und seine Freunde

20. März 2008

Dieser Film begleitet ein halbes Jahr lang Bärenkinder beim Entdecken ihrer Umwelt: Knut im Berliner Zoo, eine Eisbärfamilie in der Arktis und zwei Braunbärkinder in Weißrussland.

Diese drei Geschichten werden durch einen Erzähler verbunden, der sich als "der Wind" vorstellt. Und genau wie der Wind mal hierhin und mal dorthin bläst, wechseln sich die Bilder aus Berlin, aus der Arktis und aus Weißrussland ab.

Der Film wirbt damit, dass es von Knut auch unbekanntes Filmmaterial zu sehen gibt. Das hört sich interessant an, ist aber doch nicht so toll: Die besten Bilder aus Knuts Kindheit kann man auf den beiden DVDs vom RBB finden: «Knut — Aus der Kinderstube eines Eisbären» und «Knut — Ein Eisbär entdeckt die Welt». Auch Knuts "Ersatzmama" Thomas Dörflein, der mit seiner Fürsorge, aber auch seinem trockenen Humor viel zu Knuts Medienerfolg beigetragen hat, ist kaum zu sehen.

In der Arktis

Im Vergleich zur Zookindheit von Knut wird eine frei lebende Eisbärin gezeigt, die gleich drei Kinder bekommen hat. Sie kümmert sich rührend um ihre Kinder, aber dennoch stirbt eines nach wenigen Wochen. In der Natur sterben sogar die Hälfte aller Eisbärkinder!

Viele Informationen über Eisbären gibt es allerdings in diesem Film nicht. Wenn du dich dafür interessierst, wie Eisbären in der Wildnis aufwachsen und welche Probleme sie durch den Klimawandel haben, ist der Film Königreich Arktis sehr viel besser geeignet. Diesen Film gibt es ab dem 7. April auch auf DVD.

Verwaiste Braunbären

Die putzigsten Bilder des Films zeigen zwei Braunbärkinder, die ohne ihre Mutter aufwachsen müssen. Die Geschwister toben durch den Wald in Weißrussland und müssen selbst herausfinden, was man essen kann und was nicht. Leider erfährt man gar nicht, was denn mit ihrer Mutter passiert ist und ob die beiden es auch schaffen, alleine groß zu werden.

Die größte Gefahr droht ihnen dabei von Menschen: Wenn sie sich nicht von Bauernhöfen fernhalten und Hühner oder anderen Tiere töten, kann es passieren, dass sie erschossen werden, wie es dem "Problembär" Bruno in Bayern passiert ist. Außerdem gibt es in Osteuropa und der Türkei manchmal noch sogenannte "Tanzbären". Diese werden auf Jahrmärkten vorgeführt, wie sie zu Musik "tanzen".

Allerdings machen die Bären das nicht freiwillig. Sie werden dressiert, indem man sie auf heiße Eisenplatten stellt und dazu Musik spielt. Nach einiger Zeit heben sie bei dieser Musik auch ohne die Eisenplatten die Beine und scheinen zu tanzen. Tatsächlich haben sie aber Angst, dass ihnen sonst wieder die Pfoten verbrannt werden.

Und damit sie sich gegen die Quälerei nicht wehren, tragen sie einen Nasenring mit einer langen Kette. Die Nase von Bären ist sehr viel empfindlicher als die Nase von Menschen. Ein leichter Zug an der Kette reicht schon und der Bär erleidet riesige Schmerzen.

Verschiedene Tierschutzorganisationen bemühen sich darum, dass diese Tierquälerei beendet wird. Sie kaufen die Tiere frei und pflegen sie wieder gesund. In der Europäischen Union gibt es deswegen keine "Tanzbären" mehr. Aber nicht alle Länder in Europa gehören auch zur Europäischen Union. Wenn du mehr darüber wissen willst, kannst du hier nachlesen: "Vier Pfoten" beendet das dunkle Kapitel der Tanzbären in der EU.

Gewinnspiel

Zum Film verlosen wir drei Plüsch-Eisbären. Wenn du ein eisbäriges Kuscheltier (ca. 18 cm lang) gewinnen möchtest, musst du nur eine kurze Frage beantworten: Wo leben Knuts Verwandte normalerweise? Ein Tipp: Dort ist es immer ziemlich kalt. :-)
Schicke uns deine Antwort über unser Kontaktformular.

von Katharina Sobottka


Eure Meinung dazu:

16. Juli 2008

ey sind die süss ich würde die alle am liebsten knuffeln die sind wie ein kuschelbär naja leider geht das nicht

von !Der Geheimnisvolle! :) 21. März 2008

Ah! Knut ist cool°!°
 

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