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Im Kino: Cats & Dogs — Die Rache der Kitty Kahlohr

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Butch, der erfahrene Hunde-Agent, Diggs, der gescheiterte Polizeihund, MIAUS-Agentin Catherine (sprich: Kässrin) und Augenzeuge Seamus (sprich: Schäimes), die Taube.
© 2010 Warner Bros. Ent.

14. August 2010

Ein Team aus zwei Hunden, einer Katze und einer Taube macht sich auf, die Welt vor der Bedrohung durch eine verrückt gewordene Katze zu retten.

Kitty Kahlohr ist zum Schurkenkätzchen mutiert und verfolgt einen teuflischen Plan: Sie will nicht nur ihre Erzfeinde, die Hunde, unterwerfen, sondern ihre ehemaligen Katzenkameraden gleich mit. Kitty ist nicht nur fest entschlossen, die tiefe Bindung zwischen Hunden und Menschen für immer zu zerstören, sondern auch die Katzen gegeneinander aufzuhetzen.

Den Auftrag Kitty aufzuhalten erhält Butch, ein Top-DOG-Agent, der über viel Erfahrung verfügt, aber nicht mehr der Jüngste ist. Deswegen wird ihm der Neuling Diggs an die Seite gestellt. Diggs ist ein ausgebildeter Polizeihund, baut aber immer wieder Mist: Er handelt meist auf eigene Faust, statt auf das Kommando zu warten. Aber er ist intelligent und mutig und deshalb genau der Richtige für diesen Fall. Die Katzen-Agentin Catherine stößt dazu, weil der Plan von Kitty Kahlohr das Gleichgewicht zwischen Katzen und Hunden, den liebsten Haustieren der Menschen, gefährdet. Erstmals arbeiten die Geheimdienste von Hunden und Katzen zusammen! Das Team wird komplettiert durch die Taube Seamus, die die Pläne von Kitty Kahlohr zufällig gesehen hat. Aber wo ist Kitty und was genau plant sie? Und vor allem: Wie kann man sie aufhalten?

Massenweise Hunde und Katzen

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Hektische Betriebsamkeit im DOG-Hauptquartier.
© 2010 Warner Bros. Ent.

Im Film gibt es diverse Szenen, in denen viele Tiere gleichzeitig auftreten. Da alle Tiere ihren eigenen Trainer brauchten und einen ganz bestimmten Trick pro Szene ausführen mussten, durften sie nicht zu sehr abgelenkt werden. Es war also unmöglich, einen überfüllten Raum voller hektischer Aktivitäten, wie das DOG-Hauptquartier, auf einmal zu drehen.

Deshalb entschieden sich die Filmemacher für mehrere Durchgänge derselben Szene, bei der sie jeweils nur ein oder zwei Tiere gleichzeitig aufnahmen und später alles zusammenfügten. "Sieht man also 20 oder 30 Hunde auf einmal im Bild, kann es gut sein, dass diese Szene in 20 oder 30 Abläufen entstanden ist", erzählt Randy Starr, der für die visuellen Effekte zuständig war. "Die Eingangsszene bei DOG besteht aus 53 unterschiedlichen Teilen, die ich hinterher am Computer zusammengefügt habe." Kameramann Steven Poster erläutert: "Wir richteten eine Kamera ein, die immer und immer wieder dasselbe drehte. Zuerst nahmen wir den wichtigsten Teil auf, wie die beiden Helden des Films hereinkommen, und dann stellten wir verschiedene Gruppen an die unterschiedlichen Plätze — hier, da, hinten, im Vordergrund geht jemand vorbei. Es hat einen ganzen Tag lang gedauert, aber das war es wert. Jetzt haben wir dieses riesige Set voller herumwuselnder Tiere, die alle etwas anderes machen.

Die tierischen Hauptdarsteller wurden unter Leitung von Trainer Boone Narr für den Film dressiert. Narr und sein Team, das aus zwanzig Leuten bestand, dressierte rund 100 Tiere für den Film — immer unter Aufsicht eines Repräsentanten der American Humane Association, die darauf achten, dass den Tieren kein Leid zugefügt wird.

Viele der vierbeinigen Stars und Nebendarsteller stammen aus dem Tierheim. Zu den Tieren, die Narr bei sich aufnahm und für den Film dressierte, gehören die Katze-im-Smoking Tab Lazenby, einer der Schäferhunde, der Diggs spielt, zwei Bobtails, die in der Rolle des Sam besetzt wurden, und vier sehr umgängliche graue Katzen unbekannter Rasse, die auf einer Katzenausstellung in Südkalifornien entdeckt wurden, wo sie sich zusammen einen Käfig teilen mussten. Jetzt teilen sie sich die Rolle der Catherine.

Animatronik und Computeranimationen

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Das ist Kitty Kahlohr, die sich als Hundewelpe verkleidet hat und streng geheime Akten fotografiert.
© 2010 Warner Bros. Ent.

Außer der Taube Seamus und Kittys Gehilfen Paws werden die vierbeinigen Hauptrollen alle von echten Tieren aus Fleisch und Fell dargestellt — kombiniert mit animatronischen Doppelgängern und Computeranimationen.

Als Animatronik wird eine Figur oder Puppe bezeichnet, die mechanisch oder elektronisch gesteuert wird. Das Wort ist ein Kunstwort aus "Animation" und "Electronik". Die gefilmten Bilder werden dann noch im Computer nachbearbeitet, so dass die Figuren wie echte Tiere aussehen.

Als Computeranimation bezeichnet man die Erzeugung von Filmszenen oder Figuren im Computer. Diese Figuren existieren ausschließlich im Computer. Zum Beispiel ist die Taube Seamus nie durchs Bild geflogen, sondern wurde im Nachhinein zu den gedrehten Bilder hinzugefügt.

Dazu Produzent Andrew Lazar: "Das Publikum wird dabei kaum einen Unterschied erkennen können, was echt ist und was nicht." Das stimmt!

Animatronics Effects Supervisor Dave Barclay bezeichnet seine Puppen als Stunt-Double der tierischen Darsteller, die dann zum Einsatz kamen, wenn sie etwas sehr Gefährliches oder Unmögliches machen sollten wie zum Beispiel durch die Luft fliegen. Über die Puppe, die für Schäferhund Diggs einsprang, sagt er: "Sie hat eine Öffnung unter der Brust, durch die ich, auf dem Boden liegend, mit meinem Arm bis in ihren Kopf langen konnte. Außerdem wurde der Kopf von Puppenspielern über Stäbe kontrolliert, die später von der Digitalabteilung aus den Bildern entfernt wurden."

Die komplizierteste Puppe war Katzen-Bösewicht Mr. Tinkles. Er wurde schon früher gefasst und ist im Gefängnis gefesselt. Das darf man mit einer echten Katze natürlich nicht machen, deswegen hat Barclay dafür seine "technisch ausgefeilteste animatronische Katze, die jemals gebaut wurde" entwickelt. Sie wird über eine Vorrichtung animiert, die Barclay selbst erfunden hat. Sie besteht aus 76 Kabeln, die das Gesicht der Puppe mit einer Computertastatur verbinden. Der Puppenspieler kann die Mimik mittels eines speziellen Handschuhs kontrollieren, als würde er ein Musikinstrument spielen.

Paws (der Beisser), eine monströse Main-Coone-Katze mit Metallzähnen, ist die einzige voll animatronische Figur im Film. Fünf Puppenspieler waren nötig, um sie zum Leben zu erwecken.

Agentenfilmparodie

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Die Chefs der Katzen- bzw. Hundegeheimdienste: Tab Lazenby und Lou. © 2010 Warner Bros. Ent.

Der Film parodiert Agentenfilme, insbesondere James-Bond-Filme. Und die Art und Weise, wie Mr. Tinkles gefangen gehalten wird, ist eine Anspielung auf den Film »Das Schweigen der Lämmer«. Diese Filme sollte man erst sehen, wenn man 16 Jahre oder älter ist, weil man dadurch ganz üble Albträume bekommen kann. Aber wenn eure Eltern diese Filme kennen, finden sie diese Anspielungen vermutlich witzig.

Die Computertricks sind tatsächlich so gut gelungen, dass man oft nicht unterscheiden kann, was ist Dressur und was ist im Computer hinzugefügt. "Im Grunde geht alles darum, dass sich wohl fast jeder schon einmal gefragt haben dürfte: Was treiben unsere Hunde und Katzen den ganzen Tag eigentlich wirklich?", beschreibt Regisseur Brad Peyton.

Allerdings haben die Macher doch eher eine Agentenfilmparodie gedreht als einen Film über das geheime Leben der Haustiere. Hunde und Katzen haben ganz besondere Eigenschaften. Sie können besser und anders sehen, hören und riechen als Menschen. Aber sie können ihre Pfoten nicht so bewegen wie wir unsere Finger. Für den Film werden die natürlichen Fähigkeiten der Tiere aber kaum benutzt. Vielmehr agieren sie ständig wie Menschen. Das ist ein bisschen schade, wenn man Hunden und Katzen gerne zuschaut. Auf der anderen Seite ist es aber auch irrwitzig und herrlich albern.

Zum Film »Cats & Dogs — Die Rache der Kitty Kahlohr« haben wir hier ein Gewinnspiel für euch. Viel Glück dabei!

Die Kinowerbung zu »Cats & Dogs — Die Rache der Kitty Kahlohr«:


Eure Meinung dazu:

von maria 9. März 2011

ich wahr in dem film und er war totall cool. aber ich glabe das sie ihr gentwie gekwält werden.

von Bella 8. Dezember 2010

Hi,
Ich finde den film super cool!!!!!!!!! Schade das ich ihn nich sehen konnte,-).

Viele Grüße eure Bella,-)

von Katharina Sobottka 18. September 2010

Hallo, in diesem Film wurden Tiere garantiert NICHT gequält! Deswegen schreibe ich ja auch immer etwas darüber, wie der Film gedreht wurde. Meistens mussten nur ein oder zwei Tiere ihre Rolle "spielen" und alle anderen Tiere hatten frei. Wenn sie etwas falsch machen, werden sich auch nicht bestraft, sondern genau andersrum: Immer wenn etwas toll war, gab’s ein Leckerli. Deswegen machen die Tiere auch sehr gerne mit.

Wenn etwas richtig gefährlich war, zum Beispiel wenn ein Tier durch die Luft zu fliegen scheint, dann werden ganz viele Computertricks eingesetzt. Es wird sehr darauf geachtet, dass kein einziges Tier verletzt oder getötet wird. Ganz im Gegenteil: Tiertrainer holen sehr oft Tiere aus Tierheimen, so dass sie anschließend auch ein neues Zuhause haben.

Ihr müsst wirklich keine Angst haben, dass wir euch einen Film empfehlen, in dem Tiere zu Schaden gekommen sind.

von sexy girl 1 7. September 2010

ich finde dass totaal langgweilig (gäääähhhnnn)
aber oke es geht so von den kulissen....

von Denise 6. September 2010

Hi Leute ich war schon in dem Film. Der war voll COOL!!! Aber ich bin der Meinung das, das Tierquelerei ist!!! Das Hunde und Katzen sooooooo ausgenuzt werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von runtowin 22. August 2010

Hi Leute,
ich finde Cats&Dogs cool=))))) aber ich bin immer noch nicht der Meinung dass man Tiere als Schauspieler benutzen sollte=(((((!!!!

von leon 20. August 2010

ferükte sachen sid eben ferükt

von leon 20. August 2010

das ist doch ferrükt...

...hunde alls geheimagenten zu beschreiben

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