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Zwei Millionen Kinder leben in armen Familien

13. April 2017

Keine neue Jeans, kein Kino, kein Urlaub: In Deutschland müssen viele Kinder mit wenig auskommen. Das zeigen neue Zahlen.

In Deutschland lebten Ende 2016 mehr als zwei Millionen Kinder in armen Familien, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Es waren mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in diesem Jahrzehnt. Die Kinder und ihre Familien leben vom sogenannten "Hartz IV"-Geld.

Bekommen Familien das "Hartz IV"-Geld, dann hilft ihnen der deutsche Staat. Die Menschen werden jeden Monat unterstützt, damit sie eine Wohnung haben und sich Essen, Trinken und andere Dinge kaufen können. Das "Hartz IV"-Geld bekommen die Eltern, weil sie seit langem keine Arbeit finden können. Sie stehen ohne Job da. Mitunter bekommen aber auch Menschen das Geld, obwohl sie eine Stelle haben. Allerdings verdienen sie so wenig, dass es zum Leben nicht reicht. Der Staat hilft ihnen dann.

Wenn Familien nicht so viel Geld haben, dann können sie sich Manches einfach nicht leisten. Viele Kinder fahren deswegen nie in den Urlaub. Oder sie leben in Wohnungen, die nicht so gut sind. Die Wände zum Beispiel sind feucht. Oder es gibt zu wenig Platz. Die Kinder haben kein eigenes Zimmer. Vielen Kindern fehlt es auch an ausreichend warmer Kleidung im Winter. Auch andere Dinge fallen aus, weil das Geld fehlt: So können viele Kinder nicht ins Kino gehen oder einmal in einem Restaurant essen. Für die Familien ist das zu teuer.

Zudem werden ärmere Kinder oftmals nicht so sehr beim Lernen unterstützt. Während reiche Familien ihren Kindern Nachhilfe besorgen, wenn sie im Unterricht nicht mitkommen, müssen Kinder aus ärmeren Familien sich alleine durchschlagen.

(AfK)

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