Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Zuwanderung: Mehr Kinder in Deutschland leben in Armut

18. April 2017

Viele Kinder aus anderen Ländern sind nach Deutschland gekommen, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr sicher waren. Fachleute sagen jetzt: Diese Zuwanderung lässt die Kinderarmut anwachsen.

Deutschland ist ein reiches Land. Trotzdem gibt es auch bei uns Kinder, die mit wenig auskommen müssen. Sie müssen zurückstecken, weil ihre Eltern nicht viel Geld haben. Ein neues Paar Turnschuhe, ein Urlaub oder ein Besuch im Kino sind nicht drin. Auch für warme Kleider oder gesundes Essen reicht es nicht immer.

Forscher haben sich nun angesehen, wie es den Kindern bei uns geht. Sie sagen: Die Zahl der armen Kinder steigt seit einigen Jahren wieder an. Etwa jedes fünfte Kind bei uns ist zu schlecht versorgt. Dabei gibt es von Region zu Region Unterschiede. Im Bundesland Bremen ist die Lage besonders mies. Hier lebt gut jedes dritte Kind in einer Familie, die mit sehr wenig Geld auskommen muss. In Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern ist die Lage ähnlich.

Doch ab wann gelten Familien als arm? Und wann nicht? Die Fachleute geben eine Zahl vor. Sie sagen: Hatte eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren im Jahr 2015 weniger als 1978 Euro im Monat zur Verfügung, dann galt sie als arm. Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders häufig von Armut betroffen.

Dass die Zahl der armen Kinder wächst, liegt an der Zuwanderung so die Experten. Damit meinen sie, dass zuletzt viele Familien nach Deutschland gekommen sind, die in Not waren. Sie kamen aus Ländern, in denen es Krieg und Gewalt gibt.

Die Menschen haben bei uns um Hilfe gebeten. Oft leben die Kinder dieser Familien nun unter der Armutsgrenze. Die Experten sagen, wichtig ist, dass sie erst mal in Sicherheit sind. Langfristig muss versucht werden, ihre Eltern nun mit Jobs zu versorgen.

(AfK)

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.