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Wer sind die Rohingya? - Hunderttausende fliehen nach Bangladesch

11. September 2017

In Myanmar sind viele Kinder auf der Flucht. Sie müssen mit ihren Eltern aus ihrer Heimat fort. Soldaten brennen ihre Dörfer nieder. Die Flüchtlinge gehören zur Gruppe der Rohingya.

Myanmar liegt in Südostasien. Mehr als 50 Millionen Menschen leben in dem Land. Einige zählen zu den Rohingya. Sie sind eine Minderheit. Die Rohingya haben den Islam als Religion. Die meisten Menschen in Myanmar sind dagegen Buddhisten.

Den Rohingya geht es schon seit vielen Jahren schlecht in Myanmar. Sie haben nicht die gleichen Rechte wie die anderen Bewohner. Außerdem sind sie sehr arm. Immer wieder kommt es zu Gewalt zwischen Soldaten und Kämpfern der Rohingya.

Seit Ende August ist es besonders schlimm. Rund 300.000 Rohingya sind seitdem aus Myanmar geflohen. Meistens sind das Familien mit ihren Kindern. Die Menschen laufen tagelang durch den Dschungel oder fahren in Booten über das Meer. Das ist sehr gefährlich. Sie versuchen, über die Grenze nach Bangladesch zu kommen. Das ist ein Nachbarland von Myanmar.

Oft kommen die Menschen ganz erschöpft und ausgehungert in Bangladesch an. Helfer kümmern sich dann. Doch sie sagen: Es muss mehr getan werden. Die Flüchtlingslager sind voll. Am Montag ist bei den Vereinten Nationen über die Rohingya gesprochen worden. Die Experten und Politiker dort fordern die Regierung von Myanmar auf, ihre Soldaten zurück zu rufen. Sie sollen die Rohingya nicht länger verfolgen.

Die Vereinten Nationen werden oft auch UNO genannt. Das ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Die Buchstaben UNO stehen für "United Nations Organization". Die Länder, die Mitglied in der UNO sind, haben versprochen, sich nicht anzugreifen. Sie wollen friedlich miteinander auf der Welt leben. Außerdem wollen sie Probleme gemeinsam lösen.

(AfK)

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