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Weniger Schüler ohne Abschluss

1. März 2017

In Deutschland brechen weniger Mädchen und Jungen die Schule ab. Zudem machen mehr Schüler Abitur. Forscher sagen, dass es Fortschritte gibt.

Die Forscher haben eine Untersuchung gemacht. Sie heißt "Chancenspiegel 2017". Die Experten kommen von der Bertelsmann Stiftung und von Hochschulen in Dortmund und in Jena.

Die Wissenschaftler sagen, dass sich Dinge in Deutschland verbessert haben. Mehr Kinder können heute in eine Ganztagsschule gehen. Zudem gibt es weniger Schulabbrecher. Nur noch rund 6 von 100 machen keinen Abschluss. 2002 waren es noch etwa 9 von 100. Wenn Mädchen und Jungen die Schule vorzeitig ohne Abschluss verlassen, dann haben sie es später schwer, eine Lehrstelle zu finden. Daher ist es gut, wenn die Zahlen sinken. Die Forscher sagen auch, dass inzwischen mehr Schüler bei uns Abitur machen. Damit können sie später dann an einer Fachhochschule oder an einer Universität studieren. Das sind Fortschritte.

Die Wissenschaftler haben aber auch Dinge festgestellt, die ihnen Sorgen machen. Sie sagen zum Beispiel, dass es weiterhin stark von der Herkunft abhängt, wie gut Kinder lernen. Sie haben geschaut, wie gut Neuntklässler in Sachen Lesen sind. Dabei haben sie festgestellt, dass ihre Leistungen davon abhängen, in welchen Familien sie leben. Manche Kinder werden zu Hause nur wenig unterstützt. Die Eltern helfen ihnen nicht beim Lernen. Oder es ist kein Geld für Nachhilfe da. Den Schulen gelingt es nicht, das auszugleichen, sagen die Experten. Darin sehen sie ein Problem. Denn der Erfolg der Kinder ist damit abhängig von ihrer Herkunft. Schüler aus höheren Schichten haben im Lesen einen Vorsprung von mehr als zwei Jahren, so die Fachleute. Auch Kinder mit ausländischen Wurzeln tun sich schwerer.

(AfK)

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