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Warum wird der Spüllappen schnell zur Keimschleuder?

18. März 2017

In vielen Küchen liegt er: Ein gelber, blauer oder grüner Spüllappen. Wir brauchen ihn, um das Geschirr sauber zu kriegen. Schnell allerdings werden diese Lumpen zur Keimschleuder. Wieso?

Spülschwämme und Spüllappen müssen regelmäßig gewechselt werden. Der Grund: In ihnen können sich Krankheitserreger sammeln. Da wir mit den Lappen das Geschirr abwaschen, sammeln sich dort schnell Essensreste oder Flüssigkeiten. Waschen wir die Lumpen nicht gut aus, dann finden Bakterien hier Nahrung. Sie können sich vermehren.

Bakterien sind winzige Lebewesen, die überall vorkommen. Sie sitzen zum Beispiel auf Türgriffen oder Treppengeländern. Manche Bakterien sind schlecht für Menschen, denn sie können dafür sorgen, dass wir uns plötzlich krank fühlen. Andere sind völlig harmlos.

Manche Menschen lassen den Spüllappen achtlos liegen. Sie spülen ihn nicht unter heißem Wasser aus, und sie hängen ihn nicht zum Trocknen auf. Die Bakterien können sich dann wunderbar vermehren. Wird später über die Arbeitsfläche, den Herd oder Schneidebretter gewischt, so werden die winzigen Lebewesen verteilt. Über abgewischtes Besteck oder Geschirr gelangen sie dann auf unsere Lebensmittel. Läuft es schlecht, werden wir krank.

Experten sagen, so weit muss es nicht kommen. Je nach Nutzung sollten Familien den Lappen beziehungsweise den Schwamm täglich oder bis zu wöchentlich austauschen. Die Lappen können bei 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Danach können wir sie erneut nutzen. Spülbürsten können wir einfach im Besteckkorb der Geschirrspülmaschine reinigen.

(AfK)

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