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Vier von zehn Schülern kennen Auschwitz nicht

28. September 2017

Im Geschichtsunterricht hören Schüler, was früher passiert ist. Trotzdem wissen viele Mädchen und Jungen in Deutschland nicht, was in Auschwitz-Birkenau geschehen ist. Das zeigt eine neue Umfrage.

Auschwitz liegt in Polen. Wenn Menschen den Namen hören, denken sie üblicherweise an schlimme Verbrechen. Vor vielen Jahren sind dort Juden umgebracht worden. Sie starben in einem sogenannten Konzentrationslager.

Damals war in Deutschland Adolf Hitler an der Macht war. Er war ein grausamer Herrscher. Er wollte, dass die Deutschen ganz viel Macht bekommen. Er glaubte, dass die Deutschen besser sind als andere Menschen. Die Menschen in Deutschland folgten Adolf Hitler. Sie dachten, dass er ihnen helfen würde. Denn ihnen ging es nicht so gut. Viele waren arm und hatten keine Arbeit. Die Menschen hofften, dass es mit Adolf Hitler bergauf gehen würde. Doch es kam anders. Adolf Hitler führte bald gegen viele Länder Krieg. Außerdem hassten er und seine Anhänger - die Nationalsozialisten - besonders die Juden. Sie wurden verantwortlich gemacht für die Armut im Land. Dabei konnten sie genauso wenig was dafür wie andere. Die Nationalsozialisten quälten die Menschen, die nach dem jüdischen Glauben lebten. Dafür ließen sie sich Gemeinheiten einfallen. Außerdem brachten sie die Juden in Lager. Dort mussten sie hart arbeiten. Konnten sie nicht mehr, wurden sie umgebracht. Irgendwann wurden die Juden nur noch in die Lager gebracht, um sie zu ermorden. Die Lager hießen Konzentrationslager.

In Auschwitz-Birkenau war so ein Konzentrationslager. Viele Mädchen und Jungen in Deutschland wissen das aber nicht. Das zeigt eine neue Umfrage, die die Körber-Stiftung gemacht hat. Befragt wurden Schüler ab 14 Jahren. Vier von zehn können mit dem Namen Auschwitz nichts anfangen.

(AfK)

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