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Viele Banken nehmen Geld fürs Girokonto

22. August 2017

Wer ein Konto bei einer Bank hat, muss gut aufpassen. Das sagen Experten. Sie haben herausgefunden, dass Banken mitunter einfallsreiche Gebühren verlangen.

In Deutschland haben Millionen Menschen Geld bei der Bank liegen. Über ihr Konto empfangen sie ihren Lohn, oder sie bezahlen darüber Rechnungen. Mit einer Bankkarte können sie zudem am Geldautomaten Bares holen. So haben sie dann auch Scheine im Geldbeutel. Girokonto wird dieses Konto genannt.

Viele Menschen haben sich daran gewöhnt, dass ein Girokonto nichts oder nur sehr wenig kostet. Inzwischen aber ändert sich das. Die Banken wollen verdienen. Experten sagen: Die Geldhäuser denken sich immer wieder neue Gebühren aus. Das dürfen sie auch. Aber nicht immer sind die Gebühren fair für die Menschen.

So müssen manche Leute jedes Mal etwas zahlen, wenn sie am Geldautomaten ihrer Bank ein paar Scheine holen wollen. Erlaubt ist der Bank auch, für eine SMS etwas Geld zu verlangen, in der eine sogenannte TAN steht. Das ist eine Zahl, die wie ein Passwort funktioniert. Die Menschen benutzen eine TAN, wenn sie zum Beispiel jemandem Geld überweisen wollen. Die TAN funktioniert nur ein einziges Mal. Beim nächsten Mal muss eine neue Zahl her. TAN steht für Transaktionsnummer.

Die Experten haben sich bei mehr als 100 Banken in Deutschland umgesehen. Sie sagen, dass es nur noch 23 Konto-Angebote gibt, die für die Menschen kostenlos sind. Bei allen anderen Konten zahlen die Kunden etwas. Die Experten raten daher, dass die Menschen sich erkundigen sollen. Sie sagen: Wer mehr als 60 Euro an Gebühren im Jahr für sein Konto an die Bank abdrückt, sollte sich ein anderes suchen. Das Konto kann entweder bei der eigenen Bank sein oder auch bei einem anderen Geldhaus. Die Experten, die sich die Konten angeguckt haben, arbeiten für die Stiftung Warentest.

(AfK)

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