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UNICEF: Hunderte Millionen Kinder erleben Gewalt

1. November 2017

Das ist traurig: Hunderte Millionen Kinder auf der Welt erleben Gewalt. Erwachsene tun ihnen Schlimmes an.

Das Kinderhilfswerk UNICEF hat am Mittwoch ein neues Papier vorgelegt. Darin steht, dass vielen Kindern Leid zugefügt wird. Häufig sind Menschen nicht gut zu ihnen, die eigentlich auf sie aufpassen sollen. Rund 300 Millionen Mädchen und Jungen werden zum Beispiel von ihren Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten geschlagen. Oder aber sie erleben Gewalt über Worte. Die Erwachsenen sagen Dinge, die sehr wehtun und die nicht so schnell zu vergessen sind.

Doch nicht nur das: In vielen Ländern gibt es in Schulen noch die Prügelstrafe. Wenn Kinder sich nicht an die Regeln halten, werden sie geschlagen. Oder sie erleben ohne Grund Gewalt. 732 Millionen Kinder gehen in eine Schule, in der es so etwas noch gibt. In Deutschland dürfen Lehrer Schüler nicht schlagen. Auch in 58 anderen Staaten gibt es Gesetze, die Kinder vor so etwas schützen, sagt UNICEF. Politiker haben bestimmt, dass Kinder hier ohne Gewalt zu erziehen sind.

Gewalt gegen Kinder gibt es überall, sagt UNICEF. So gibt es beispielsweise Länder, in denen es auf den Straßen nicht sicher ist. Immer wieder kommen Jugendliche deswegen um. Auch Mobbing ist ein großes Problem. Mädchen und Jungen werden von anderen gehänselt und bloßgestellt. Der Alltag wird für sie zur Qual. Im Schnitt hat jeder dritte Schüler zwischen 13 und 15 Jahren schon Mobbing erlebt - das sind fast 130 Millionen Kinder.

UNICEF will, dass all das besser wahrgenommen wird. Daher macht das Kinderhilfswerk auf die Probleme aufmerksam. Es unterstützt zum Beispiel auch Regierungen, um Gesetze zu verbessern, und es bietet Kurse an, in denen Eltern lernen, dass Gewalt nicht gut ist.

(AfK)

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