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Überflutete Straßen: Wieder starke Gewitter in Berlin

23. Juli 2017

In Deutschland hat es am Wochenende ordentlich geblitzt und gedonnert. Besonders heftig war es in Berlin.

Berlin ist Deutschlands Hauptstadt. Das deutsche Parlament – der Bundestag – und die deutsche Regierung arbeiten dort. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen in die Stadt, um die Sehenswürdigkeiten dort zu sehen.

Am Samstag gab es in Berlin heftige Gewitter. Es donnerte, blitzte und regnete stark. Keller liefen voll, Bäume stürzten um, und Äste brachen ab. Straßen standen unter Wasser. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. Hunderte Einsätze fuhr sie. Viele Menschen wählten den Notruf.

Das miese Wetter bekamen auch Reisende zu spüren. Mehrere Flugzeuge wurden umgeleitet. Sie flogen nach Hannover und Rostock-Laage. Es war das zweite Mal in diesem Monat, dass Berlin von einem heftigen Gewitter erwischt wurde. Auch in Hessen und am Bodensee im Süden Deutschlands krachte es am Samstag. Zudem gab es im Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz heftigen Regen.

Bei einem Gewitter entsteht Elektrizität. Sie ist in der Luft. Im Innern von Gewitterwolken gibt es Bereiche, die positiv geladen sind. Andere Bereiche in der Wolke haben eine negative Ladung. Unterschiedliche elektrische Ladungen sind von Natur aus bestrebt, sich auszugleichen. Eine Möglichkeit, wie unterschiedliche Ladungen sich ausgleichen, sind Funken. Wenn solche Funken in einer Gewitterwolke oder zwischen der Wolke und dem Erdboden fliegen, sehen wir das als Blitz am Himmel.

Wenn es gewittert, ist es am besten in ein Wohnhaus zu gehen oder schnell ins Auto zu flüchten, wenn das möglich ist. Der Wagen bildet einen sogenannten Faraday’schen Käfig. Die Energie des Blitzes fließt über die Karosserie - also die Bleche - in den Boden. Die Menschen im Auto werden nicht verletzt.

(AfK)

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