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Politiker ziehen übereinander her - Am Aschermittwoch ist Spotten erlaubt

1. März 2017

Sobald die Karnevalskostüme weggepackt sind, ziehen Politiker jedes Jahr kräftig übereinander her. Am Mittwoch war es wieder so weit.

Immer am Aschermittwoch kommen Politiker zusammen, um über ihre Gegner zu spotten. Deftige Sätze sind dabei zu hören. Die Politiker teilen aus und kritisieren, was ihrer Meinung nach derzeit in Deutschland und in anderen Ländern nicht gut läuft.

Jede Partei trifft sich dafür an einem anderen Ort. Die CSU-Leute kommen immer in der Stadt Passau im Bundesland Bayern zusammen. Sie sitzen dann in der Dreiländerhalle. Dabei gibt es zum Beispiel Brezeln, Bier und Musik. Mehrere Tausend Menschen haben in der Halle Platz. Sie kommen, um die Rede des Parteichefs und die Worte anderer Politiker zu hören.

So wie die CSU am Mittwoch zum Spotten zusammengekommen ist, haben das auch die Leute der SPD gemacht. Sie hatten nach Vilshofen eingeladen. Die Stadt liegt ebenfalls in Bayern. Auch in anderen Städten waren Treffen organisiert worden. In Vilshofen hat Martin Schulz gesprochen. Er will der nächste Bundeskanzler von Deutschland werden. Für die SPD will er um Stimmen kämpfen, damit sie im Herbst bei der Bundestagswahl gut genug abschneidet. Nach seiner Rede bekam er viel Applaus und wurde gefeiert.

Und wie kommt es, dass die Politiker immer am Aschermittwoch spotten und austeilen? Den Politischen Aschermittwoch gibt es schon seit vielen Jahren. Der Ursprung liegt in Vilshofen. Dort gab es früher am Aschermittwoch immer einen großen Viehmarkt. Die Bauern feilschten um die Preise für Schweine und Rinder. Irgendwann begannen sie dabei auch, über die Politik zu streiten. Das machte ihnen großen Spaß. Im Jahr 1919 wurde dann zum ersten Mal richtig zum Streiten eingeladen. Noch heute ist das Spotten an Aschermittwoch deswegen Brauch.

(AfK)

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