Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Politiker in Europa feiern Geburtsstunde der EU

25. März 2017

60 Jahre friedliche Zusammenarbeit in Europa - das wollen Politiker aus den Ländern der Europäischen Union (abgekürzt: EU) am Samstag feiern. Bei einem großen Treffen in der italienischen Stadt Rom erinnern sie an die Anfänge ihres Bündnisses. Die Zukunft sehen aber nicht alle Menschen rosig. Viele machen sich Sorgen um die EU.

Gemeinsam Handel treiben und allen eine gute Zukunft in Frieden und Wohlstand sichern - das hatten die Länder Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg im Sinn, als sie vor 60 Jahren die Römischen Verträge schlossen. Heute ist daraus viel mehr geworden. Die Länder Europas tauschen nicht nur Waren und Arbeitskräfte aus, sondern machen auch gemeinsam Politik. Und es sind mit der Zeit immer mehr geworden: 28 Länder arbeiten heute in der EU zusammen, die mit den Römischen Verträgen ihren Anfang nahm.

Mit Stolz und Freude wollen Politiker der EU-Länder am Samstag auf diese Anfänge zurückblicken. Zu einer großen Feier kommen sie in der Stadt Rom zusammen, wo alles begann. Schon vor dem Fest erinnerten sich viele in der EU daran, was das Bündnis für die Menschen bewirkt hat. Zum ersten Mal einigten sich die Länder darauf, dauerhaft in Frieden zusammenzuarbeiten und allen gemeinsam gute Chancen für die Zukunft zu geben. Das war damals nicht selbstverständlich, denn zuvor hatten sich die europäischen Staaten immer wieder bekämpft und versucht, sich gegenseitig zu übertrumpfen.

In Rom wollen die Politiker der EU-Länder auch in die Zukunft blicken. Sie wollen eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen, in dem sie die Ziele und Herausforderungen für ihr Bündnis festhalten. Auch hier müssen sich die Politiker der verschiedenen Länder einig werden. So ist es oft in der EU. Deshalb gibt es auch immer wieder Streit und Kompromisse.

Klappt die Zusammenarbeit der Länder auch in Zukunft? Viele Menschen sind da skeptisch. Forscher haben in neun EU-Ländern nachgefragt und erfahren: Etwa jeder Zweite findet, dass das Bündnis in die falsche Richtung steuert. In Deutschland sind nicht ganz so viele Menschen dieser Meinung, aber dennoch sorgen sich viele um die EU. Einen großen Dämpfer hatte zuletzt Großbritannien seinen Partnern beschert: Das Land im Nordwesten der EU möchte nicht länger mitmachen und will aus dem Bündnis aussteigen.

(AfK)

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.