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Pinguin-Nachwuchs ist im Wiener Tiergarten zu sehen

25. September 2017

Besucher im Tiergarten Schönbrunn in der österreichischen Hauptstadt Wien bekommen zurzeit im Polarium einen ungewöhnlichen Pinguin zu sehen: Er sieht ganz anders aus als die übrigen Tiere und kann nicht schwimmen.

Es handelt sich um ein gut zwei Monate altes Jungtier der Königspinguine, das die Besucher erst jetzt zu sehen bekommen. Die erste Zeit war der Nachwuchs in der wärmenden Bauchfalte seiner Eltern versteckt, gab der Zoo am Montag bekannt. Doch mittlerweile passt der Nachwuchs dort nicht mehr hinein. Deshalb steht er jetzt neben seinen Eltern in der Pinguingruppe.

"Das Küken sieht etwas witzig und gar nicht wie seine Eltern aus, weil es noch das flauschige Dunenkleid hat", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei den erwachsenen Vögel sind Gefieder und Schnäbel schwarz, grau, weiß, gelb und orangerot. Der Nachwuchs hingegen ist fast komplett dunkelbraun, nur der Schnabel ist schwarz. Erst im Alter von rund zehn Monaten bekommt das Junge das Erwachsenengefieder. Das aktuelle Federkleid ist auch nicht wasserabweisend, weshalb der junge Vogel noch nicht schwimmen kann.

Königspinguine sind nach den Kaiserpinguinen die zweitgrößte Pinguinart der Welt. In freier Natur leben sie auf der südlichen Hälfte der Erdkugel, also rund um die Antarktis. Fachleute schätzen, dass es zwei Millionen Tiere dieser Art gibt. In Zoos werden Königspinguine selten gehalten. Die Eltern des Wiener Kükens kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, heißt es.

(AfK)

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