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Palmöl und Papier: Orang-Utans verlieren ihren Lebensraum

20. August 2017

Umweltschützer schlagen Alarm: Sie sagen, dass Orang-Utans immer mehr ihren Lebensraum verlieren. Wir Menschen sind dafür verantwortlich.

Orang-Utans sind Menschenaffen. Sie haben ein rotbraunes zotteliges Fell. In freier Natur leben die Tiere in Südostasien. Die Inseln Sumatra und Borneo sind ihre Heimat. Sie können bis zu 150 Zentimeter groß werden, die Männchen wiegen manchmal bis zu 90 Kilogramm. Orang-Utans leben am liebsten in Baumwipfeln und fressen Früchte, Blätter, Rinde und Knospen.

Umweltschützer schlagen nun Alarm. Sie sagen, wir Menschen schaden den Tieren. Sie verlieren immer mehr ihren Lebensraum, weil wir Papier brauchen oder Palmöl verwenden. Palmöl stammt aus der Frucht der Ölpalme. Sie wächst in Südostasien, aber auch in Südamerika und Afrika. Die Ölpalme kann bis zu 30 Meter hoch werden. Sie liebt es feucht und warm. Ihre orangeroten Früchte sind etwa so groß wie Walnüsse. Sie enthalten mehr Öl als andere Pflanzen. Das Öl der Ölpalmen ist beliebt. Es kostet nicht viel, und die Menschen können es für viele Dinge verwenden. Denn Palmöl riecht nicht und hält lange. Es steckt zum Beispiel in Margarine, Schokolade, Pommes oder Suppen. Aber auch Hautcremes, Seife, Shampoo, Kerzen und sogar Treibstoff können Palmöl enthalten.

Das Problem: Damit wir Palmöl haben, werden in der Heimat der Orang-Utans Wälder gerodet. Mit Feuer werden die Bäume im Regenwald abgefackelt. Oder aber Menschen rücken mit Kettensägen an und bringen sie zu Fall. In den letzten drei Jahrzehnten haben die Orang-Utans fast die Hälfte ihres Lebensraums verloren. Die Umweltschützer sagen, dass wir den Tieren helfen können, wenn wir weniger Produkte kaufen, in denen viel Palmöl steckt. Möglich ist es auch, auf bestimmte Siegel zu achten. Sie zeigen an, dass die Sachen schonend hergestellt wurden.

Die Umweltschützer arbeiten beim WWF. Sie machen auf die Tiere aufmerksam, weil am Samstag der weltweite Orang-Utan-Tag ist.

(AfK)

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