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Ostermärsche für den Frieden - An den Feiertagen wird demonstriert

13. April 2017

Eier suchen, Schokohasen naschen, in die Kirche gehen: Das machen viele Familien an Ostern. Tausende werden auch mit Plakaten auf den Straßen stehen. Sie demonstrieren bei einem Ostermarsch.

Ostermärsche finden Jahr für Jahr in vielen Städten statt. An den Festtagen ziehen zahlreiche Menschen in Deutschland los, um ihre Meinung zu sagen. Sie halten Plakate in die Höhe und demonstrieren. Die Menschen fordern, dass Frieden auf der Welt einkehrt und Politiker anders handeln.

Erstmals gab es so einen Ostermarsch in Deutschland im Jahr 1960. Mehrere Tage lang forderten die Menschen, dass Atomwaffen abgeschafft werden sollen. Atomwaffen sind die schlimmsten Waffen, die es gibt. Eine einzige Atombombe kann Tausende Menschen auf einmal umbringen und ein Land für Jahrzehnte verseuchen. Die Gegend ist dann nicht mehr bewohnbar.

Die Atomwaffen gibt es immer noch. Daher gehen auch heute noch Menschen an Ostern auf die Straßen. Es sind nicht mehr so viele wie früher. In diesem Jahr könnten es aber wieder mehr werden, denken die Organisatoren. Denn in etlichen Ländern geht es nicht friedlich zu. Es gibt viele Probleme auf der Erde. Zum Beispiel wird in Syrien gekämpft. Seit über sechs Jahren tobt dort ein schrecklicher Krieg. Solche Konflikte führen dazu, dass viele Menschen auf der Flucht sind. Sie können in ihrer Heimat nicht mehr leben.

Die Menschen fordern bei den Ostermärschen, dass diese Gewalt aufhören soll. Politiker sollen eine Lösung suchen und umdenken, denn es wird unterstellt, dass ihre Entscheidungen zu Verschlechterungen geführt haben. Die Männer und Frauen kritisieren dabei auch die deutsche Regierung. Denn sie meinen, dass keine deutschen Waffen in Krisengebiete und dass keine deutschen Soldaten ins Ausland geschickt werden sollen.

(AfK)

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