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Nordkorea testet Raketen - Sorge in den Nachbarländern

6. März 2017

Nordkorea sorgt mal wieder für Aufsehen: Das asiatische Land hat am Montag Raketen abgeschossen. Damit hat es nicht nur die Menschen in seinen Nachbarländern erschreckt. Auch die USA schauen kritisch.

Das Land Nordkorea liegt in Ostasien. Wer in den Atlas schaut, sieht: Es grenzt an China, Russland und Südkorea an. Wenn wir mit dem Flugzeug von Deutschland aus in die Hauptstadt des Landes fliegen wollen, brauchen wir mit Stopps etwa 15 Stunden. Nordkorea taucht immer wieder in den Nachrichten auf. Denn regelmäßig bringt es andere Länder gegen sich auf. Derzeit ist das wieder so.

Am Montag berichteten Journalisten, dass Nordkorea Raketen abgeschickt hat. Vier der Geschosse seien bis zu 1.000 Kilometer weit geflogen, heißt es. Sie sollen so nahe an Japan herangekommen sein, dass der dortige Regierungschef Shinzo Abe von einer Bedrohung sprach. Das schrieben Journalisten aus dem Land. Auch in Südkorea sind die Menschen entrüstet und besorgt. Mit der Aktion reagierte Nordkorea vermutlich auf eine alljährliche Militärübung seines Nachbarn.

Nordkorea versteht sich mit seinem Nachbarland Südkorea überhaupt nicht gut. Die beiden Staaten haben früher schon mal gegeneinander gekämpft. Danach vereinbarten sie nur, die Waffen still zu halten. Einen richtigen Friedensvertrag schlossen sie danach nie. Zur Sicherheit üben die Soldaten von Südkorea und den USA jedes Jahr, was sie tun können, sollte zwischen den Nachbarländern Gewalt ausbrechen. Auf dem Boden, im Wasser und in der Luft trainieren jedes Jahr Soldaten aus Südkorea und den USA zusammen für den Ernstfall.

Südkorea und die USA sind nämlich Verbündete. Die Übungen sollen auch ein Zeichen sein. Nordkorea soll wissen, mit wem es das Land zu tun bekommt, falls es einen Krieg anfängt. Vor einigen Tagen haben die Übungen wieder begonnen. Zehntausende Soldaten sind dabei. Nordkorea gefallen solche Übungen gar nicht. Immer wieder droht und provoziert das Land. So war es wohl auch am Montag. Es wird angenommen, dass Nordkorea die Raketentests als Reaktion auf die Militärübung rechtfertigt.

In Nordkorea hat Kim Jong Un das Sagen. Er ist ein Diktator. In einer Diktatur bestimmen wenige Menschen über alles. Die anderen können nicht mitentscheiden. Sie haben den Machthabern zu folgen. Damit unterscheidet sich eine Diktatur von einer Demokratie. Denn hier dürfen die Menschen sich einbringen. Sie sagen gemeinsam, was wie gemacht wird. Ihre Meinung wird gehört. Nordkorea ist ein Land, in dem es sehr streng zugeht. Die Machthaber regieren mit harter Hand. Die Menschen in Nordkorea dürfen ihr Land beispielsweise nicht einfach so verlassen. Wer Kritik übt, muss mit Strafen rechnen. Journalisten dürfen auch nicht einfach alles berichten, was passiert. Sie werden genauestens kontrolliert.

(AfK)

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