Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Menschen erinnern sich an schlimmen Flugzeugabsturz

25. März 2017

Hunderte Menschen kamen am Freitag in dem französischen Ort Le Vernet zusammen. Dort hat sich vor zwei Jahren ein schlimmes Unglück ereignet.

Das Unglück geschah am 24. März vor zwei Jahren. Damals stürzte in Südfrankreich ein Flugzeug ab. Die Maschine gehörte zur Fluggesellschaft Germanwings, die heute Eurowings heißt. 150 Kinder und Erwachsene kamen damals ums Leben. Das Tragische: Das Flugzeug war nicht verunglückt, weil es technische Probleme hatte. Der Co-Pilot sorgte absichtlich dafür, dass die Maschine sank und schließlich in den Bergen zerschellte.

Der Co-Pilot war nicht gesund. Er hatte Depressionen. Wenn Menschen diese Krankheit haben, dann haben sie das Gefühl, keine Freude mehr empfinden zu können. Manche wollen nicht mehr leben. Dass der Co-Pilot unter solchen Depressionen gelitten hatte, ist für viele trotzdem keine verständliche Erklärung für seine Tat. Auch zwei Jahre nach dem Unglück sind die Menschen fassungslos und verstehen nicht, wie es dazu kommen konnte.

Am Donnerstag haben sich die Menschen an die Verstorbenen erinnert. Rund 500 Familienmitglieder kamen in Le Vernet zusammen. In der Nähe des Ortes ist die Maschine abgestürzt. Zum Gedenken an die Opfer wurde dort am Freitag ein Kunstwerk enthüllt. Es stellt eine vergoldete "Sonnenkugel" dar, in deren Mitte sich ein kristallförmiges Gefäß befindet. In diesem Gefäß werden hohle Holzkugeln eingeschlossen. Die Angehörigen der Opfer können diese Holzkugeln vorher mit persönlichen Erinnerungsstücken füllen. Anschließend werden die Gedenkkugeln dann Teil des Kunstwerks. Die Fluggesellschaft Lufthansa, zu der auch Germanwings gehörte, will es später an der Unglücksstelle aufstellen. So werden Menschen in Le Vernet immer an die Verstorbenen erinnert.

Auch in Haltern am See im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es eine Gedenkfeier. Die Stadt hat besonders mit dem Unglück zu kämpfen. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen einer Schule dort kamen bei dem Unglück ums Leben. Ihre Mitschüler und Kollegen erinnerten sich am Freitag besonders an sie.

Nach dem Unglück ist viel über das Fliegen gesprochen worden. Experten haben gesagt, dass wir keine Angst haben müssen, wenn wir in ein Flugzeug steigen. Es wird sehr viel dafür getan, dass alles sicher abläuft. Solche Unglücke sind höchst selten.

(AfK)

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.