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Mehr Menschen sterben an Drogen

8. Mai 2017

In Deutschland sind wieder mehr Menschen an Drogen gestorben. Am Montag wurden neue Zahlen genannt.

Manche Menschen nehmen Drogen, obwohl das nicht gut ist. Sie schlucken oder spritzen sich Stoffe, um ihre Probleme zu vergessen oder sich zu entspannen. Manche wollen auch einfach mal was ausprobieren. Sie sind neugierig, wie Drogen wirken. Das Problem: Die Stoffe schaden dem Körper. Zudem machen sie süchtig. Das bedeutet, dass der Körper sie irgendwann braucht. Er funktioniert ohne nicht mehr richtig. Die Menschen tun dann auch verbotene Dinge, um an die Drogen zu kommen. Sie kommen einfach nicht mehr ohne klar.

Am Montag hat Marlene Mortler gesagt, wie viele Menschen in Deutschland im Jahr 2016 an Drogen gestorben sind. 1.333 verloren ihr Leben, weil sie die Stoffe zuvor genommen hatten. Das waren mehr Männer und Frauen als 2015. Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl gestiegen. Für Marlene Mortler sind das keine guten Nachrichten. Sie ist die Drogenbeauftragte der deutschen Regierung. Sie möchte, dass die Menschen die Finger von den Stoffen lassen. Dafür setzt sie sich ein.

Marlene Mortler sagt, dass mehr Menschen gestorben sind, weil sie sogenannte künstliche Drogen genommen haben. Die künstlichen Drogen werden auch "Designerdrogen" oder "Legal Highs" genannt. Sie wachsen nirgends, sondern werden im Labor zusammen gemischt. Die Verkäufer sagen mitunter, dass es Badesalze oder Kräutermischungen sind und verharmlosen sie. Dabei sind die Stoffe sehr gefährlich. Wenn Menschen solche Stoffe nehmen, dann kann es sein, dass ihr Herz plötzlich rast und sie sich übergeben müssen. Auch zu Lähmungen und Kreislaufversagen kann es kommen. Manche wissen nicht mehr, wo sie sind. Oder sie sehen Dinge, die es gar nicht gibt.

(AfK)

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