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Lionel Messi: Gericht bestätigt Gefängnisstrafe

25. Mai 2017

Schlechte Nachrichten für Fußballer Lionel Messi: Ein Gericht hat seine Gefängnisstrafe bestätigt. Hinter Gitter muss er aber wohl nicht.

Lionel Messi gilt als einer der besten Fußballer der Welt. Er stammt aus Argentinien in Südamerika und spielt für den spanischen Verein FC Barcelona. Im vergangenen Jahr hatte er eine Gefängnisstrafe aufgebrummt bekommen. Doch warum?

Lionel Messi nimmt mit seiner Arbeit viel Geld ein. Wie andere Menschen auch muss er davon etwas an den Staat abgeben. Er muss Steuern zahlen. In vielen Ländern müssen Menschen Steuern zahlen, damit ihr Staat an Geld kommt. Er braucht es, um Straßen, Brücken, Schulen oder Kindergärten zu bauen. Viele Menschen geben daher etwas von ihrem Lohn ab. Sie müssen sagen, was sie einnehmen. So können die Steuern berechnet werden. Mitunter tricksen und schummeln die Menschen dabei. Sie geben nicht alles korrekt an, damit sie weniger Steuern zahlen müssen. So etwas ist nicht erlaubt.

Lionel Messi wurde im vergangenen Jahr vorgeworfen, bei den Steuern geschummelt zu haben. Der Fußballer und sein Vater sollen in ihren Steuererklärungen nicht alles richtig gemacht haben. Mehr als vier Millionen Euro sollen sie an Steuern hinterzogen haben. So wird es genannt, wenn die Menschen nicht die Summe zahlen, die sie zahlen müssten. Die beiden sollen Scheinfirmen gehabt haben. Solche Firmen werden aufgemacht, ohne dass sie wirklich Aufträge abarbeiten.

Ein Gericht hatte den Vorwurf im vergangenen Jahr geprüft. Lionel Messi soll schuldig sein, hieß es damals. Er wurde zu 21 Monaten Haft verurteilt. Sein Vater bekam dieselbe Strafe aufgebrummt. Lionel Messi hat das nicht hinnehmen wollen. Daher hat er sich gewehrt. Ein weiteres Gericht hat sich die Sache nun angesehen. Am Mittwoch hat es gesagt, dass es bei der Strafe bleibt. Zusätzlich soll der Fußballer noch rund zwei Millionen Euro Strafe zahlen. Die Strafe für seinen Vater wird verkleinert. 15 Monate Haft wurden gegen ihn verhängt.

Ins Gefängnis muss Fußballstar Lionel Messi aber wohl nicht. In Spanien ist es so, dass Strafen unter zwei Jahren nicht vollstreckt werden, wenn derjenige sich zuvor noch nichts hat zuschulden kommen lassen. Somit bleibt der Kicker wohl in Freiheit.

(AfK)

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