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Kredit für Air Berlin geht in Ordnung

5. September 2017

Der deutsche Staat will der Fluggesellschaft Air Berlin 150 Millionen Euro leihen. Das geht in Ordnung, ist am Montag gesagt worden.

Air Berlin ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands. Das Unternehmen bringt Urlauber und Geschäftsreisende an ihr Ziel. Im vergangenen Jahr flogen fast 29 Millionen Menschen mit dem Unternehmen. Mitte August hatte die Fluggesellschaft mitgeteilt, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Sie musste Insolvenz anmelden.

Firmen müssen Insolvenz anmelden, wenn sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Sie müssen dann zu Gericht gehen. Das Gericht schickt einen Experten. Er schaut, welches Vermögen die Firma hat. Denn meist besitzen die Unternehmen Häuser, Autos oder technische Geräte. Sie sind etwas wert. Wenn sie verkauft werden, können die Rechnungen und Schulden der Firma bezahlt werden. Manchmal kriegen die Firmen mit dem Experten die Geschäfte auch wieder zum Laufen.

Air Berlin hat eine Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Die Chefs können das Geschäft so erst mal weiterführen. Ziel ist es, die Fluglinie wieder auf Kurs zu bringen. Die Flugzeuge sollen weiter starten und landen. Damit das klappt, hilft die deutsche Regierung mit einem Kredit aus. Vorübergehend bekommt das Unternehmen 150 Millionen Euro geliehen.

Am Montag hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass dieser Kredit in Ordnung geht. Deutschland darf der Fluggesellschaft das Geld leihen. Es ist mit EU-Recht vereinbar. EU steht für die Europäische Union. Deutschland gehört neben 27 anderen Ländern dazu. Air Berlin soll mit dem Kredit die Zeit bis zu einem Verkauf überbrücken können. Es werden Geldgeber gesucht. Es sollen so viele Jobs wie möglich erhalten bleiben. Bei Air Berlin arbeiten zum Beispiel Piloten, Flugbegleiter und Techniker.

(AfK)

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