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Immer mehr Kinder sind alleine auf der Flucht

21. Mai 2017

Das ist gar nicht gut: Immer mehr Kinder und Jugendliche sind alleine auf der Flucht. Das sagt das Kinderhilfswerk UNICEF.

In der vergangenen Zeit sind viele Menschen geflüchtet. Männer, Frauen und Kinder haben ihre Heimat verlassen. Die Menschen entschließen sich, aus ihrem Land fortzugehen, weil sie dort nicht mehr sicher sind. Es gibt Krieg und Gewalt. Oft flüchten Menschen auch, weil sie in extremer Armut leben müssen.

Fachleute haben nun Alarm geschlagen. Sie sagen: Es sind immer mehr Kinder und Jugendliche ganz alleine auf der Flucht. Sie schlagen sich ohne ihre Eltern durch. Dabei nehmen sie sehr gefährliche Wege. Sie sind auf die Hilfe von Schleusern angewiesen. Schleuser werden auch Schlepper genannt. Sie helfen Menschen, in andere Länder zu flüchten. Sie setzen die Menschen in Boote, damit sie über das Meer flüchten können. Viel zu viele wagen damit eine gefährliche Reise. Die Schiffe sind schlecht und oftmals überfüllt. Immer wieder verunglücken sie. Schleuser sorgen auch dafür, dass die Menschen eng zusammengepfercht in Lastern weiterkommen. Die Schleuser machen all das nicht aus Freundlichkeit. Sie kassieren dafür jede Menge Geld. Für sie ist die Not der Menschen ein Riesengeschäft.

Das Kinderhilfswerk UNICEF sagt, dass sich die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die alleine auf der Flucht sind, seit 2010 verfünffacht hat. Immer mehr Mädchen und Jungen sind auf sich gestellt und versuchen, sich durchzuschlagen. In den vergangenen beiden Jahren wurden in 80 Ländern etwa 300.000 unbegleitete und von ihren Eltern getrennte Kinder und Jugendliche registriert, 2010 und 2011 waren es nur 66.000.

Justin Forsyth vom Kinderhilfswerk UNICEF findet die Entwicklung schlimm. Er sagt: "Jedes einzelne Kind, das sich allein auf die Suche nach einer neuen Heimat macht, ist eines zu viel. Wir Erwachsenen tun zu wenig, um sie zu schützen." Die Kinder und Jugendlichen erleben oft Schlimems, wenn sie sich den Schleusern anvertrauen. Die Männer nehmen sie nicht mit, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Oft werden die Kinder später wie Sklaven verkauft. Oder sie müssen Dinge tun, die sie nicht wollen. Sie erfahren Gewalt und werden ausgebeutet.

(AfK)

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