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Hunderte Flieger bleiben am Boden - Keine Streiks bei der Bahn

10. März 2017

Reisende haben am Freitag Geduld haben müssen. An den Flughäfen in Berlin ist gestreikt worden. Davon bleiben Bahnfahrer erst mal verschont. Warum?

Berlin hat zwei wichtige Flughäfen. Sie heißen Schönefeld und Tegel. Von dort aus können die Menschen in andere deutsche Städte oder in verschiedene Länder fliegen. Am Freitag aber blieben viele Flieger am Boden. Das Bodenpersonal hat gestreikt. Wird das gemacht, geht es an den Flughäfen nicht weiter. Die Maschinen können nicht starten.

Zum Bodenpersonal zählen zum Beispiel Menschen, die sich um das Gepäck kümmern oder um die Sicherheit. Sie wollen mit den Streiks Druck auf ihre Chefs ausüben. Die sollen ihnen mehr Geld für ihre Arbeit zahlen. Die Gewerkschaft Ver.di unterstützt sie dabei. Sie hat sie zum Streik aufgerufen. Die Leute von Ver.di verhandeln mit den Chefs. Auch an anderen Flughäfen in Deutschland setzt die Gewerkschaft sich für das Bodenpersonal ein.

Streiks müssen Bahnfahrer erst mal nicht fürchten. Denn am Freitag ist bekannt geworden, dass die GDL sich mit der Deutschen Bahn geeinigt hat. Diese Abkürzung steht für die "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer". Sie setzt sich für die Lokführer und andere Mitarbeiter der Bahn ein. Weil es auch hier Stress wegen des Lohns gab, wurden zwei Schlichter eingesetzt. Sie haben sich die Forderungen beider Seiten angeschaut und einen Kompromiss ausgehandelt.

Die Schlichtung ist erfolgreich gelaufen. Die Lokführer sollen mehr Lohn kriegen. Auch andere Dinge wurden vereinbart. Damit sind Streiks erst mal abgewendet.

(AfK)

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