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Hilfsorganisationen stoppen Einsätze im Mittelmeer

13. August 2017

Zwei Hilfsorganisationen stoppen ihre Arbeit im Mittelmeer. Sie schicken ihre Schiffe nicht mehr los, um Flüchtlinge zu retten. Der Grund: Sie fühlen sich bedroht.

Immer wieder brechen Menschen aus Afrika zu einer gefährlichen Reise auf. Sie fahren mit Booten über das Mittelmeer, um nach Europa zu gelangen. Die Menschen flüchten aus ihrer Heimat. Sie verlassen ihr Land zum Beispiel, weil sie dort nicht sicher sind. Sie werden verfolgt, es gibt Gewalt und Kämpfe. Die Menschen haben schlechte Boote oder können nicht schwimmen. Kentern sie, dann überleben das viele oftmals nicht. Daher sind Helfer im Mittelmeer unterwegs, um Menschen aus Seenot zu retten.

Zwei dieser Hilfsorganisationen haben nun gesagt, dass sie ihre Einsätze im Mittelmeer erst mal einstellen. Sie heißen "Ärzte ohne Grenzen" und "Sea-Eye". Doch warum? Das Land Libyen macht Probleme. Der Staat hat gesagt, dass ausländische Schiffe die Küste des Landes ohne eine spezielle Erlaubnis nicht mehr ansteuern dürfen. Die Helfer sehen ihre Sicherheit gefährdet.

"Ärzte ohne Grenzen" wird das Schiff "Prudence" nun erst mal nicht mehr fahren lassen. Ein Team an Bord des Schiffes "Aquarius", das zu einer anderen Hilfsorganisation gehört, arbeitet weiter. Die Hilfsorganisation sagt, dass die Entwicklung nicht gut ist. Wenn Libyen seine Ankündigungen wahrmacht, werden mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken. Zudem werden mehr Flüchtlinge in dem Land festsitzen. Die Hilfsorganisation wirft europäischen Staaten vor, gemeinsam mit Libyen Menschen davon abzuhalten, einen Weg in die Sicherheit zu suchen.

(AfK)

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