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Fall von "Costa-Concordia"-Kapitän erneut vor Gericht

20. April 2017

Der Fall von Francesco Schettino wird derzeit erneut vor Gericht verhandelt. Am Donnerstag blieb der frühere Kapitän aber fern.

Francesco Schettino kennen viele Menschen auf der Welt, denn ihm wird vorgeworfen, für den Unfall der "Costa Concordia" verantwortlich zu sein. Die "Costa Concordia" war ein Kreuzfahrtschiff. Menschen konnten auf ihr Urlaub machen. Auf solchen Schiffen gibt es Swimmingpools, Theater oder Kinos für die Gäste. Auch Restaurants sind vorhanden.

Die "Costa Concordia" ist verunglückt. Im Januar 2012 druckten Zeitungen weltweit die Bilder von dem Schiff. Es lag schräg im Wasser. Die Menschen auf dem Schiff wollten damals durchs Mittelmeer reisen. Doch das Schiff rammte vor der Küste Italiens plötzlich einen Felsen und kenterte. Von den rund 4.200 Menschen an Bord überlebten 32 nicht. Auch Deutsche waren darunter.

Für das Unglück der "Costa Concordia" wird der Kapitän des riesigen Schiffes verantwortlich gemacht. Er soll das Schiff sehr nah an die Küste herangefahren haben und ging dazu noch als einer der Ersten von Bord, als es verunglückt war. Normalerweise verlässt der Kapitän immer als Letzter sein Schiff.

Francesco Schettino ist der Prozess gemacht worden. Gut 16 Jahre lang soll er für die Sache ins Gefängnis gehen. Das Urteil wird nun erneut geprüft. Das höchste Gericht Italiens schaut sich den Fall an. Es bewertet, ob im Prozess Fehler gemacht wurden. Seit Donnerstag wird die Sache wieder aufgerollt. Francesco Schettino war dabei nicht anwesend.

(AfK)

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