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Experten beraten über neue Welterbe-Stätten

2. Juli 2017

Mehr als 1.000 Häuser, Kirchen, Stadtteile, Landschaften und Wälder zählen zum Welterbe. In dieser Woche entscheiden Experten, was neu auf die Liste kommt.

Mit Welterbe sind besonders schöne und wertvolle Orte gemeint. Die Menschen sollen gut auf sie aufpassen, damit sie nicht kaputt gehen. In Deutschland stehen zum Beispiel der Kölner Dom, die Speicherstadt in Hamburg oder das Wattenmeer der Nordsee auf der Liste. Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch Welterbe-Stätten hinzu.

Wenn eine Gegend oder ein Gebäude zum Welterbe werden soll, geht eine Bewerbung an die UNESCO. Die Leute von der UNESCO sammeln Vorschläge und entscheiden dann jedes Jahr, was auf die Welterbe-Liste kommt. Bis zum 12. Juli treffen sich jetzt deshalb Experten in Krakau. Die Stadt liegt im Süden von Polen.

Deutschland bewirbt sich mehrfach darum, Welterbe zu werden. Im Rennen sind zum Beispiel uralte Höhlen im Bundesland Baden-Württemberg. Forscher haben dort wertvolle Schätze gefunden. Es sind Figuren aus Knochen und Elfenbein. Menschen haben sie vor mehr als 35.000 Jahren geschnitzt. Darunter sind zum Beispiel ein Mammut, ein Pferd und ein Mensch mit einem Löwenkopf, aber auch der Körper einer Frau und acht Flöten. Sie zählen zu den ältesten Kunstwerken der Welt.

Aber auch in Naumburg hoffen die Menschen auf einen Welterbe-Titel von der UNESCO. In der Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt gibt es eine besondere Kirche. Es ist der Naumburger Dom. Seit vielen Jahrhunderten steht er schon. Teile des Gotteshauses sind sogar um die tausend Jahre alt. Besucher bewundern im Dom zum Beispiel die schönen Glasfenster und prächtig gekleidete Figuren aus Stein.

UNESCO ist eine Abkürzung für einen englischen Namen. Er heißt übersetzt "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation“. Die Menschen bei der UNESCO kümmern sich zum Beispiel auch darum, dass Kinder lesen und schreiben lernen. Mehr als 190 Länder machen bei der UNESCO mit.

(AfK)

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