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Erdbeben erschüttert China - Mehrere Menschen sterben

11. Mai 2017

Großer Schreck für die Menschen im Nordwesten von China: Bei ihnen hat die Erde gebebt. Mehrere Leute sind dabei gestorben.

China ist mit dem Flugzeug etwa neun Stunden von Deutschland weg. In dem Staat leben so viele Menschen wie sonst in keinem anderen Land. Es sind über eine Milliarde.

Das Erdbeben gab es im Nordwesten des Landes, in der Region Xinjiang. Fachleute sagen, das Epizentrum des Bebens war rund 200 Kilometer südwestlich der Stadt Kashgar. Das Epizentrum ist der Startpunkt eines Erdbebens. Von dort aus breiten sich die Erschütterungen aus. Sie sind oft noch viele hundert Kilometer entfernt spürbar. Nach dem Hauptstoß in der Region Xinjiang gab es noch mehrere Nachbeben. Das ist nicht ungewöhnlich. Das Beben soll eine Stärke von gut fünfeinhalb gehabt haben. Erdbeben können weitaus stärker sein.

Bei dem Erdbeben in China sollen zahlreiche Häuser zerstört worden sein. Mehr als 1.000 Soldaten und Polizisten und rund 1.500 andere Männer und Frauen halfen, um nach Überlebenden zu suchen. Über 9.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Einige sollen aber auch gestorben sein. Auch Verletzte gab es, so die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Wenn die Erde bebt, hat das mit der Erdkruste zu tun. Sie besteht aus mehreren riesigen Platten. Die Erdplatten bewegen sich ständig. Das merken wir aber nicht. Krachen die Platten jedoch an den Rändern aneinander und verhaken sich, gibt es ein Erdbeben.

(AfK)

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