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Entwicklungsminister warnt: Aus Afrika werden viele Flüchtlinge kommen

20. Juni 2017

Wir dürfen nicht so weitermachen wie bisher. Das sagt der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller. Er fürchtet, dass sonst viele Flüchtlinge aus Afrika zu uns kommen.

Gerd Müller ist in der deutschen Regierung zuständig dafür, wie Menschen in anderen Ländern geholfen werden kann. Er soll schauen, was Menschen in Krisengebieten oder sehr armen Ländern brauchen, damit sie besser dort leben können.

In etlichen Ländern gibt es derzeit Probleme. Verschiedene Gruppen kämpfen gegeneinander. Menschen sind nicht mehr sicher. Daher entschließen sich viele, ihre Heimat zu verlassen. Sie nehmen gefährliche Reisen auf sich, um in Europa um Hilfe zu bitten. Auch andere Gründe gibt es für die Flucht. Große Armut zum Beispiel.

Gerd Müller hat nun der Zeitung "Bild am Sonntag" gesagt, dass wir mit vielen Flüchtlingen aus Afrika rechnen müssen, wenn wir nicht gegensteuern. Er macht den Klimawandel dafür verantwortlich. Mit dem Klimawandel ist gemeint, dass die Temperaturen auf der Erde steigen. Wir Menschen haben mit Schuld daran, weil wir mit unseren Fabriken und Kraftwerken zu viel Kohlendioxid in die Luft pusten. Das ist ein Gas. Es trägt zur Erderwärmung bei.

Der Politiker sagte der Zeitung: "Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern." Der Politiker weiß, dass die Zahl der Menschen in Afrika jede Woche um eine Million steigt. Die Männer, Frauen und Kinder brauchen Unterstützung, damit sich ihr Leben verbessert. Sie müssen Möglichkeiten haben, Geld zu verdienen und ihr Leben zu gestalten. Wenn wir weitermachen wie bisher, müssen wir mit vielen Flüchtlingen rechnen, so der Politiker.

Der Politiker sagt, dass auch große Firmen fairer arbeiten müssen. Er sagte: "Wenn hier ein Apple-Handy für 800 Euro verkauft wird, muss sichergestellt sein, dass in den Coltan-Minen im Kongo anständige Löhne gezahlt werden und Umweltstandards gelten." Das Coltan wird benötigt, um die Telefone herzustellen. Gerd Müller hat ein Buch über das Thema geschrieben. Am Donnerstag soll es in die Läden kommen.

(AfK)

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