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Drogenbeauftragte: Kinder von Suchtkranken besser unterstützen

20. August 2017

Manche Kinder in Deutschland haben es nicht leicht. Ihre Eltern sind abhängig von Drogen. Marlene Mortler meint, dass sie besser unterstützt werden müssen.

Marlene Mortler ist die Drogenbeauftragte der deutschen Regierung. Sie schaut, wie oft Menschen in Deutschland rauchen, Alkohol trinken oder bestimmte Stoffe nehmen. Sie will, dass sie die Finger davon lassen. Denn Drogen sind für den Körper nicht gut. Sie können uns schaden.

Von Drogen können Menschen abhängig werden. Sind sie zum Beispiel alkoholsüchtig, dann müssen sie Tag für Tag Schnaps oder Bier trinken, um weitermachen zu können. Ihr Körper verlangt den Stoff. Weil sich die Gedanken immerzu um den Alkohol drehen, haben die Menschen Probleme, den Alltag zu meistern. Auch von anderen Stoffen können Menschen abhängig sein. Manche nehmen zum Beispiel die Stoffe Heroin oder Kokain. Sie brauchen sie immer wieder. Mitunter sterben Menschen, weil sie Drogen nehmen. Sie nehmen zum Beispiel zu viel davon und überleben das nicht.

Am Freitag hat Marlene Mortler einen neuen Bericht vorgestellt. Darin steht, wie es in Deutschland in Sachen Drogen derzeit aussieht. Die Politikerin sagt, dass immer noch viele Menschen sterben, weil sie geraucht oder Alkohol getrunken haben. Rund 120.000 sterben im Jahr an den Folgen der Qualmerei. Im Schnitt verlieren sie zehn Jahre ihres Lebens. Rund 40.000 sterben, weil sie mehr Bier oder Schnaps getrunken haben, als vertretbar war. In Deutschland trinken rund acht Millionen Menschen derart viel Alkohol, dass sie ihrer Gesundheit schaden.

Die Politikerin sagt, dass viele Kinder dies bei ihren Eltern mitkriegen. Über drei Millionen Kinder in Deutschland haben Eltern, die von Alkohol oder anderen Stoffen abhängig sind. Marlene Mortler fordert, dass diese Kinder besser unterstützt werden müssen. Denn ohne Hilfe, entwickeln sie häufig später selbst eine Sucht. Oder sie haben andere Probleme.

(AfK)

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