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Demo in Hamburg: Was wollen die Gegner des G20-Gipfels?

2. Juli 2017

In Hamburg sind viele tausend Menschen mit Plakaten und Flaggen auf die Straße gegangen. Sie fordern, dass es auf der Welt gerechter zugeht. Politiker sollen sich dafür einsetzen.

Auf die Hamburger kommen aufregende Tage zu. Immer wieder wollen Menschen in der norddeutschen Stadt demonstrieren. Zahlreiche Kundgebungen sind angemeldet. Rund 20.000 Polizisten passen auf. Sie sollen dafür sorgen, dass alles sicher zugeht. Denn am Freitag und Samstag treffen sich mächtige Politiker in Hamburg. Sie kommen aus 20 Ländern der Welt und besprechen, wie sie in der Wirtschaft besser zusammenarbeiten können. Deswegen wird das Treffen auch G20-Gipfel genannt.

Immer wenn solche Gipfel stattfinden, rufen Menschen zu Demonstrationen auf. Sie wollen den Politikern zeigen, wofür sie sind. Viele fordern, dass die armen Länder mehr vom Reichtum abbekommen sollen. Es sollen mehr Menschen etwas davon haben, wenn die Geschäfte in den Firmen gut laufen. Flüchtlinge sollen zudem besser geschützt werden. Auch sorgen sich die Leute auf den Demos um das Klima. Die Natur soll nicht darunter leiden, wenn neue Fabriken gebaut und Waren zwischen den Ländern hin- und hergeschickt werden.

Die G20-Gipfel stehen auch in der Kritik, weil nur 20 Länder sich absprechen. Weltweit gibt es aber fast 200 Länder. Die meisten bleiben bei den Treffen also außen vor. Außerdem geht es nicht in allen G20-Ländern fair zu. Mitunter müssen Menschen Strafen fürchten, wenn sie ihre Meinung frei heraus sagen. Frauen haben in manchen Ländern Nachteile gegenüber Männern.

Viele Menschen machen friedlich darauf aufmerksam. Am Sonntag war die erste große Kundgebung in Hamburg. Tausende kamen in der Innenstadt zusammen, hielten Plakate in die Höhe oder trommelten. Eltern brachten ihre Kinder mit. Manche Leute stiegen auch in Boote und fuhren über die Alster. Das ist ein Fluss, der mitten in Hamburg zum See wird.

Andere protestieren jedoch gewaltsam gegen die G20-Gipfel. In der Vergangenheit warfen Menschen mit Steinen oder zündeten Autos an. Manche verabredeten sich extra dafür. Sie kamen, um Ärger zu machen. In Hamburg haben sich die Polizisten auch darauf eingestellt.

(AfK)

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