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Björn Höcke soll die AfD verlassen

13. Februar 2017

Nun also doch: Die Partei AfD will Björn Höcke ausschließen. Er soll künftig kein Mitglied mehr sein. Warum? Was ist da los?

Die Buchstaben AfD stehen für "Alternative für Deutschland". Die Partei gibt es erst seit dem Jahr 2013. Damit ist sie noch sehr jung. Wenn Menschen eine Partei gründen, dann wollen sie zusammen für bestimmte Ziele kämpfen. Sie glauben, dass sie gemeinsam mehr erreichen können. Sie haben ähnliche Vorstellungen, was wichtig für unser Land ist und wie die Menschen zusammenleben sollen. All die Ideen werden im Parteiprogramm aufgeschrieben. Das kann jeder lesen. Wer die Partei gut findet, der kann Mitglied werden und sie unterstützen beziehungsweise wählen.

Politiker anderer Parteien sehen die AfD kritisch. Sie meinen, dass die Partei gegen Flüchtlinge und andere Ausländer hetzt und Hass bei uns schürt. Dabei ist es wichtig, dass Menschen zusammenhalten und Probleme friedlich gelöst werden. Björn Höcke hat die AfD im Bundesland Thüringen mitgegründet. Heute sitzt er für die Partei im Landtag, also im dortigen Parlament. Die Partei allerdings will ihn nun loswerden. Sie hat beschlossen, dass er nicht mehr Mitglied sein soll.

Björn Höcke ist 44 Jahre alt. Im Januar hatte er in Dresden im Bundesland Sachsen eine Rede gehalten, die für viel Wirbel gesorgt hatte. Er hatte Dinge gesagt, die andere nicht richtig fanden. Dabei ging es auch um das sogenannte Holocaust-Mahnmal in Berlin. Es soll daran erinnern, dass Deutschland während des Zweiten Weltkrieges Millionen Juden und anderen Menschen großes Leid angetan hat und dass diese schrecklichen Verbrechen nie vergessen werden dürfen. Björn Höcke hat das Mahnmal als Schande bezeichnet. Das hat viele Menschen sehr getroffen. Sie finden es nicht richtig, wie der Politiker spricht. Sie sagen, es ist wichtig, dass Deutschland sich seiner Geschichte stellt und aus der Vergangenheit lernt.

Die AfD-Führung will den Politiker nun ausschließen und dafür ein Verfahren einleiten. Nach der Rede hatte sie das zunächst abgelehnt.

(AfK)

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