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Bei Verspätung: Fluggesellschaft muss rechtzeitig informieren

11. Mai 2017

Richter in Luxemburg haben ein wichtiges Urteil gesprochen: Fluggesellschaften müssen Reisende rechtzeitig informieren, wenn eine Maschine nicht wie geplant abhebt.

Die Richter arbeiten beim Europäischen Gerichtshof (abgekürzt: EuGH). Sie mussten sich mit dem Fall eines Mannes beschäftigen. Er hatte bei einer Reisefirma in den Niederlanden einen Flug nach Surinam in Südamerika gebucht. Zehn Tage vorher teilte ihm das Unternehmen mit, dass der Flieger nicht wie geplant abheben wird. Der Mann wollte dafür eine Entschädigung haben. Die Reisefirma wollte nicht zahlen. Die Fluggesellschaft auch nicht.

Nun haben Richter gesagt, dass Fluggesellschaften sich nicht rauswinden können. Sie müssen mindestens zwei Wochen vor Abflug Bescheid geben, wenn der Termin sich ändert. Tun sie dies nicht, dann müssen sie bis zu 600 Euro zahlen. Sie können ihre Verantwortung nicht an Reisefirmen weitergeben. Fluggesellschaften müssen auch nachweisen, dass sie ihren Kunden Bescheid gegeben haben. Können sie dies nicht, dann werden sie zur Kasse gebeten.

(AfK)

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