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Weihnachten in Südamerika

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Bild: Andreas Praefcke, Wikipedia, CC BY 3.0

7. Dezember 2006

Zu Weihnachten ist in Südamerika Hochsommer. Doch gerade hier ist das Weihnachtsfest sehr beliebt und es wird ausgelassen und gemeinsam mit der Familie und Freunden gefeiert.

Bolivien

In Bolivien ist zu Weihnachten in beinahe jedem Haus eine Weihnachtskrippe aufgebaut die oftmals auch selbst gebastelt wurde. Am 24. Dezember wird das Festmahl zubereitet, damit es fertig ist, wenn die Familie spät in der Nacht von der Mitternachtsmesse zurück kommt. Doch bevor es in die Kirche geht, stellen die Kinder noch ihre frisch geputzten Schuhe bereit, in denen sie auf kleinen Zetteln ihre Weihnachtswünsche hinterlassen. Nach der Mitternachtsmesse bestaunen viele Bolivianer noch die Weihnachtskrippen, die in den Städten und Dörfern öffentlich aufgebaut werden. Am Morgen des 25. Dezember können die Kinder endlich nachschauen, was ihnen der Weihnachtsmann in der Nacht gebracht hat. Danach geht es noch einmal in die Kirche.

Paraguay

In Paraguay trifft sich zu Weihnachten die ganze Familie und feiert zusammen. Zu essen gibt es gegrilltes Fleisch und paraguayische Suppe aus Maismehl, Eiern und Käse. Um Mitternacht läuten die Kirchenglocken und alle umarmen sich und wünschen sich Glück. Danach geht es zur Mitternachtsmesse und später wird noch die ganze Nacht weiter gefeiert. Geschenke gibt es an Weihnachten nicht, sondern erst am 6. Januar. Denn die Heiligen drei Könige bringen ihre Gaben zu den Kindern in Paraguay.

Peru

In Peru heißt das Weihnachtsfest „Pascuas“. Anders als in den meisten anderen Ländern dauert es nur einen Tag. Nur der 25. Dezember ist in Peru Weihnachten. Nach der Mitternachtsmesse legen sich die Kinder schlafen. In der Nacht kommt das Christkind an ihr Bett und legt dort für sie Geschenke ab. Am Morgen können sie diese dann öffnen. Wichtig ist es, sich zu Weihnachten gegenseitig zu besuchen. Für alle Gäste die kommen stehen Leckereien bereit, um mit diesen zu feiern.




Venezuela

In Venezuela ziehen zu Weihnachten Musikgruppen - so genannte „Aguinaldos“ - von Haus zu Haus und musizieren für die Bewohner. Für den 24. Dezember bereiten alle Familien Hallaca vor, das venezolanische Nationalgericht. In eine Teigtasche aus Maismehl und Hühnerbrühe gibt man Fleisch und kocht die Hallacas in Wasser. Jede Familie hat ihr eigenes spezielles Rezept. Wenn sich die Familien an Weihnachten gegenseitig besuchen, bringen sie stets eigene Hallacas mit und freuen sich, wenn sie den anderen schmecken. Nach dem Abendessen dürfen die Kinder ihre Geschenke auspacken. Weil viele Venezolaner nicht viel Geld haben, gibt es oft nur Kleinigkeiten. Die Kinder freuen sich aber trotzdem. Danach gehen alle in die Kirche zur Mitternachtsmesse. Dann geht es nicht etwa ins Bett, sondern es wird weiter gefeiert bis zum nächsten Morgen.

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Eure Meinung dazu:

von Shayan 18. April 2013

Das war superinteressant!!

von marta 11. Dezember 2012

Meine Meinung ist das es schön ist das diese Seite machen. Auch glaub ich das ist schön das die Kinder in diese Seite gucken für mehr wissen
schüs und mehr lernen

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