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Weihnachten in Nordamerika

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7. Dezember 2006

Nirgends lassen sich die Menschen ihre Weihnachtsfeier so viel Kosten wie in den USA. Doch auch andere Länder Nordamerikas haben zu Weihnachten eine Menge zu bieten.

USA und Kanada

Weihnachten wird hier einfach X-Mas genannt. Das ist aber kein neumodischer Schnickschnack, sondern hat einen ernsten Hintergrund. Das X steht im griechischen Alphabet für die Buchstaben Ch und somit für den Beginn des Wortes Christus. Man feiert also die Geburt von Jesus Christus.

Die Geschenke bringt der Nikolaus (Santa Claus) in der Nacht des 24. Dezember. Dabei kommt er mit einem großen Rentierschlitten an dessen Spitze der rotnäsige Rudolph trabt. Auch die Namen der anderen Vierbeiner sind allen Kindern in den USA ein Begriff: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Donder, Blitzen, Cupid und Comet. Santa Claus kommt nachts durch den Kamin in die Stuben und füllt dort Süßigkeiten und Geschenke in die aufgehängten Socken. Als Stärkung für den Flug zurück zum Nordpol warten in vielen Häusern noch ein Glas Milch und Plätzchen auf ihn sowie Zuckerstücke für die Rentiere. Am Morgen des 25. Dezember ist Bescherung.

Kwanzaa

„Kwanzaa“ (Bild oben) ist ein Fest der Amerikaner afrikanischer Herkunft. Aber auch in einigen Teilen von Afrika wird es gefeiert. Es ist eine Art Erntedankfest, aber es werden auch die afrikanischen Wurzeln geehrt. Einige afroamerikanische Familien ersetzen das traditionelle Weihnachtsfest durch Kwanzaa, andere feiern beide Feste gleichzeitig. Kwanzaa dauert insgesamt sieben Tage. Das eigentliche Fest beginnt am 26. Dezember. Die Familie trifft sich, es wird die erste Kerze angezündet und ein fröhliches Fest beginnt. Es wird gesungen und getanzt, gebetet und erzählt, gegessen und getrunken.

Die folgenden sechs Abende verlaufen ähnlich, aber jeder Abend steht unter einem anderen Motto. Am letzten Abend, dem 31.Dezember, gibt es dann Geschenke. Wenn alle Kerzen im Leuchter brennen gibt es am 1.Januar ein schönes Abschlussfest. Es wird auch reichlich geschmaust. Die Festtagsküche besteht aus verschiedenen afrikanischen, südamerikanischen und karibischen Gerichten. Es wird zum Beispiel „Gumbo“ gegessen, dass ist ein sehr würziger Fischeintopf, aber auch gebratenes Huhn oder Bohnensuppe.

Mexiko

In Mexiko ist es Brauch, zu Weihnachten Jesus, Maria und Josef eine Unterkunft zu gewähren. In den Dörfern und Städten werden jeweils neun Familien ausgewählt, welche die drei hölzernen Figuren für einen Tag und eine Nacht bei sich aufnehmen. Sie werden jeden Tag von vielen singenden und betenden Menschen zu ihrem neuen Zuhause gebracht. Dort tragen sie Lieder vor und es warten Speisen und Getränke auf sie. In jedem der neun Häuser erhalten sie zudem eine Pinata, eine große Figur aus Pappmache die mit Süßigkeiten gefüllt ist.

Am 24. Dezember versammeln sich alle Bewohner um die Kirche ihrer Stadt, gehen zur Mitternachtsmesse und feiern mit Feuern und Feuerwerk die Geburt Christi. Anschließend wird eine Pinata nach der anderen an einer langen Schnur von der Kirchendecke herabgelassen. Nacheinander können die Menschen nun versuchen, diese mit verbundenen Augen und einem Stock aufzuschlagen, sodass sie ihre Süßigkeiten freigibt.

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Eure Meinung dazu:

von Moglimann 7. Dezember 2011

Cool, ich will da auch hin da liegt kein schnee haben die es gut weil, ich finde es sehr kahlt hier!!!

von Laura Beischl 27. November 2009

ich finde das Weihnachten voll doof ist weil ich meine Geburtstsgsgeschenke auch zu Weihnachten bekomme!!

von sean 4. Dezember 2007

ich finde es gut.ich finde es auch sehr interresant,denn mein papa kommt auch von dort.

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