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Worum geht es zu Halloween?

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Ein amerikanisches Kind hat sich an Halloween verkleidet. (Bild: Don Scarborough, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

28. Oktober 2013

Fratzen aus Gummi, blutige Tischdecken oder gruselige Spinnen: Das alles gibt es in Geschäften zurzeit zu kaufen. Halloween steht an. Am Donnerstag wird gefeiert. Doch was ist das eigentlich für ein Fest?

Der Halloween-Brauch kommt ursprünglich aus Irland. Damals feierten die Menschen das Ende des Sommers. Sie wollten Hexen und Geister vertreiben. Irische Auswanderer brachten das Fest im 19. Jahrhundert in die USA. Dort wurde es immer wichtiger und sehr beliebt.

Die Menschen feiern Halloween inzwischen auch in unserem Land. Familien stellen zum Beispiel den Jack O’Lantern auf. So heißt der geschnitzte Halloween-Kürbis mit seinem gemeinen Grinsen. Außerdem ziehen Kinder als Geister oder Hexen von Haus zu Haus. In gruseligen Kostümen klingeln sie und verlangen Naschereien. "Süßes oder Saures" rufen sie. Wer nichts gibt, muss mit kleinen Streichen rechnen.

Früher in Irland erzählten sich die Menschen die Geschichte vom verstorbenen Jack O’Lantern. Der Teufel wollte ihn holen. Doch der Mann entkam ihm mit einem Trick und bekam Aufschub. Er durfte länger auf der Erde bleiben. Leider blieb ihm später auch die Tür zum Himmel verschlossen. So war er verdammt, ewig zwischen Hölle und Himmel hin und her zu wandern. Dabei trug er eine Kerze in einer ausgehöhlten Rübe, heißt es. So soll sich der Brauch entwickelt haben, fiese Fratzen in Kürbisse zu schnitzen und sie zu beleuchten.

Das Wort Halloween kommt aus dem Englischen. Es steht für "Abend vor Allerheiligen". Allerheiligen ist immer am 1. November. An diesem Tag und am Tag danach denken Christen an die Heiligen und die Menschen, die bereits verstorben sind. Der Tag nach Allerheiligen wird Allerseelen genannt.

Vor dem Fest warnt die Polizei jedes Jahr, es an Halloween nicht zu bunt zu treiben. Wer nichts Süßes geben mag, darf zwar ein bisschen geärgert werden. Doch ein Schaden darf nicht dabei entstehen. Wer also Häuser mit Farbe beschmiert oder mit Eiern bewirft, der geht zu weit. Die Menschen haben dann viel Arbeit und müssen Geld ausgeben, um alles wieder herzurichten. Das darf nicht sein. Streiche müssen so sein, dass nichts kaputt geht.

(AfK)

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