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Viele Jugendliche mit Berufsausbildung unzufrieden

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Viele angehende Kellner sind unzufrieden mit ihrer Ausbildung. (Bild: Alan Light, Wikimedia, CC BY 2.0)

4. September 2014

Nach der Schule machen viele Jugendliche eine Ausbildung. Nicht immer sind sie damit zufrieden. Während Bankkaufleute wenig klagen, sieht es bei anderen Berufen ganz anders aus.

Experten des Deutschen Gewerkschaftsbunds haben für ihre Untersuchung Jugendliche in 25 verschiedenen Ausbildungsberufen befragt. Die Leute vom DGB wollten herauskriegen, welche Lehrlinge besonders zufrieden mit ihrer Ausbildung sind, beziehungsweise wo es Probleme gibt.

Die Experten berichten, dass junge Leute in Restaurants und Hotels besonders unzufrieden sind. Sie lernen dort, wie Gäste bewirtet werden und bringen ihnen zum Beispiel Getränke oder das Essen. Sie erfahren auch, wie ein Lokal oder Hotel geführt und damit Geld verdient wird. Vielen Auszubildenden in Restaurants und Hotels gefällt ihre Arbeit aber nicht. Auch Maler zum Beispiel sind häufig mit ihrer Ausbildung nicht zufrieden. Doch woran liegt das?

Die jungen Leute müssen mitunter Arbeiten machen, die gar nicht zu ihrer Ausbildung gehören. Außerdem haben sie mitunter auch das Gefühl, nicht gut genug betreut zu werden, sagt der DGB. Das führt dazu, dass die jungen Leute von ihrer Ausbildung enttäuscht sind. Sie hatten sich ihren Job anders vorgestellt. Manche schmeißen die Ausbildung einfach hin. Sie haben dann keinen Abschluss.

Besonders gut wird die Ausbildung bei Banken eingestuft. Auch Industriemechaniker sind zufrieden. Von allen befragten Jugendlichen beklagen rund 37 von 100, dass sie regelmäßig länger arbeiten müssen als vereinbart. Mitunter bekommen sie die Überstunden nicht bezahlt oder können sie später auch nicht abfeiern. Das heißt, dass sie die Stunden ihren Chefs schenken.

Der DGB sagt: Auch wenn manches im Argen liegt: Die meisten Jugendlichen sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. 71 von 100 finden es in ihrer Firma gut. Trotzdem muss etwas getan werden, dass auch die anderen besser zurechtkommen. Denn viele Unternehmen suchen dringend Auszubildende. Sie finden niemand, den sie einstellen können. Die Firmen müssen mit den Lehrlingen daher gut umgehen.

(AfK)

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