Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Viele Adventskalender sind viel zu teuer

JPEG - 42.2 kB
Viele Adventskalender sind sehr schön gestaltet. Oftmals stecken aber nur billige Süßigkeiten drin, die für zu viel Geld verkauft werden. (Bild: Marianne Schneegans, Wikimedia, CC BY-SA 3.0 DE)

9. November 2013

Im Dezember werden viele Kinder morgens in ihren Adventskalender schauen. In den Geschäften gibt es sie bereits zu kaufen. Experten sagen nun, dass das Süße darin völlig überteuert ist.

Die Experten arbeiten bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie wollen, dass die Menschen in den Läden nicht über den Tisch gezogen werden. Am Freitag haben sie gesagt, dass die Menschen mit gekauften Adventskalendern nicht gut fahren. Zwar macht es Spaß, jeden Morgen ein Türchen zu öffnen. Doch das Süße darin ist viel zu teuer.

In den Adventskalendern in den Geschäften stecken oftmals Süßigkeiten, die es das ganze Jahr über zu kaufen gibt. Es sind Bonbons oder Schokoriegel bekannter Firmen. Sie verdienen mit den Adventskalendern ordentlich. Umgerechnet sind die Süßigkeiten darin nämlich bis zu viermal teurer als normal. Fachleute raten daher, den Adventskalender lieber selbst zu basteln, denn damit kann man ordentlich sparen.

Die Experten haben im Internet die Ergebnisse ihrer Untersuchung aufgelistet. Dort steht, dass ein Adventskalender mit den Bonbons eines bekannten Herstellers 9,99 Euro kostet. Würden die Menschen die Bonbons in der herkömmlichen Verpackung kaufen, dann müssten sie nur 2,36 Euro dafür bezahlen.

Die Experten sagen, dass Adventskalender mindestens zweieinhalb Mal so teuer sind wie die normal abgepackten Produkte. Zwar sind die Adventskalender schön gestaltet. Doch das rechtfertigt nicht die hohen Preise, so die Fachleute.

Wie der Adventskalender erfunden wurde

Der Adventskalender ist übrigens schon über 100 Jahre alt. Gerhard Lang hatte die Idee dazu. Genauer gesagt war es seine Mutter. Als Gerhard Lang ein kleiner Junge war und in der Nähe der Stadt Stuttgart lebte, konnte er sich in der Zeit bis Weihnachten nur schwer gedulden. Seine Mama nähte deshalb 24 Plätzchen auf ein Stück Pappe. Der kleine Gerhard durfte vom 1. Dezember an jeden Tag einen Keks naschen.

Als Erwachsener ging Gerhard Lang nach München und dachte sich später den ersten Adventskalender aus. Das war um das Jahr 1903. Der Kalender hieß "Im Lande des Christkinds" und hatte noch keine Süßigkeiten und Türchen, sondern es waren Verse, über die kleine Bildchen geklebt wurden.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von killerfee 20. November 2013

also meine adventskalender sind toll :)

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.