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Türkei hat neuen Riesentunnel

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Ein Blick in eine der Tunnelröhren von Istanbul. Hier werden künftig S- und Fernbahnen durchfahren. (Bild: Muhammed Enes Okullu, Wikimedia)

29. Oktober 2013

Darauf ist die Türkei stolz: In der Stadt Istanbul gibt es nun einen Tunnel, in dem die Menschen von Europa nach Asien fahren können. Vier Minuten dauert die Fahrt nur.

Die Türkei liegt zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. Der größte Teil der Türkei gehört zu Asien, eine kleine Fläche aber wird zu Europa gezählt. Die Stadt Istanbul liegt in Europa und Asien gleichermaßen. Die beiden Erdteile werden durch den Bosporus getrennt. Der Bosporus ist eine Meerenge, also so etwas wie ein Kanal. Er teilt die Stadt in zwei Teile.

In Istanbul müssen viele Menschen jeden Tag das Wasser überqueren. Sie wollen zum Beispiel zur Arbeit, doch ihre Fahrt ist mühsam. Mit dem Auto stehen sie an Brücken im Stau. Nehmen sie die Fähre, dann ist die üblicherweise proppenvoll. Der neue Tunnel soll Abhilfe schaffen. Er soll dafür sorgen, dass die Menschen schneller an ihr Ziel kommen. Der Tunnel führt durch den Meeresgrund und sieht aus wie eine riesige Röhre. Durch sie werden von nun an Züge durchfahren können. Denn der Tunnel ist fertig gebaut.

Das Besondere: Der Tunnel verbindet die zwei Kontinente Europa und Asien. So einen Tunnel hat es bisher noch nie gegeben. Die Menschen fahren in bis zu 62 Metern Tiefe durch die Röhre. Dabei brauchen sie nur rund vier Minuten, um von einem Erdteil zum anderen zu gelangen. Kein anderer Bahntunnel liegt so tief im Wasser. Später einmal sollen die Menschen mit den Bahnen rund 76 Kilometer fahren können. Sie werden die zwei Flughäfen der Stadt verbinden. Bis zu eineinhalb Millionen Menschen sollen künftig täglich die Strecke nutzen.

Kritiker finden den Tunnel nicht ganz so gut. Denn er liegt in einem Gebiet, in dem es zu Erdbeben kommen kann. Sie fürchten, dass ein Unglück passiert, wenn die Erde wackelt. Doch die Gefahr von Erdbeben soll beim Bau des Tunnels berücksichtigt worden sein. Der Tunnel soll sogar sehr schweren Erdbeben standhalten können.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Aysegül 4. November 2013

Das kann ya net sein das dies in vier minuten dauer

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