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So viel kostet der Unterricht in Deutschland

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Ein Schüler schreibt etwas an die Tafel. (Bild: le bateleur, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

19. Februar 2016

Was kostet es eigentlich, Schüler zu unterrichten? Zahlen von Fachleuten zeigen, dass das nicht billig ist.

Experten vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden haben nachgerechnet. Sie sagen, im Jahr 2013 waren es im Schnitt 6500 Euro, die der Staat für jeden Schüler ausgegeben hat. Im Jahr 2012 waren es noch 6.300 Euro, also 200 Euro weniger. Der Betrag ist ein Mittelwert, denn nicht in allen Bundesländern sind die Kosten für den Schulbesuch gleich hoch. Zudem zahlt der Staat mehr Geld, wenn ein Kind zur Realschule oder zum Gymnasium geht. In der Berufsschule fallen nicht ganz so hohe Kosten an.

In Deutschland sind die Bundesländer für die Schulen zuständig. Sie entscheiden, was gelernt wird und wie der Unterricht organisiert wird. In Thüringen wird am meisten Geld ausgegeben. Im Jahr 2013 kam das Bundesland auf 8100 Euro pro Schüler. In Hamburg waren es 8000 Euro. Am wenigsten Geld gaben Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein aus. Sie steckten 5.700 beziehungsweise 5800 Euro in jeden Schüler.

Die Fachleute sagen, das meiste Geld fließt in die Löhne. Lehrer, Hausmeister und Sekretärinnen wollen für ihre Arbeit bezahlt werden. Zudem kosten die Gebäude Geld. Die Schüler brauchen Strom, Heizung und Wasser. Und in den Räumen muss es Stühle, Tische, Computer und Bücher geben.

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(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 20. Februar 2016

Ich hätte gerne auch was von diesem Kuchen.

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