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Skat spielen ist jetzt Weltkulturerbe

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Ein Mann hält Skatkarten in der Hand. (Bild: Manfred Heyde, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

10. Dezember 2016

Bestimmte deutsche Traditionen sollen nicht verloren gehen. Das hat jetzt die UNESCO entschieden.

Was zum Welterbe gehört, darüber entscheidet die UNESCO, die "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation". Die Leute dort kümmern sich darum, dass überall auf der Welt Kulturgüter für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.

Dabei wird zwischen materiellen und immateriellen Kulturgütern unterschieden. Materiell bedeutet, dass sie greifbar sind. Kirchen, Paläste, Statuen oder Bilder sind materielle Kulturgüter. Bräuche und Traditionen kann man zwar nicht anfassen, sie sind aber auch wichtig für die Menschen und sollen bewahrt werden. Das sind die immateriellen Kulturgüter.

Seit Freitag hat Deutschland 34 weitere immaterielle Kulturgüter. Sie wurden in die nationale Liste aufgenommen. Die deutsche UNESCO-Kommission hatte das empfohlen. Dazu zählt zum Beispiel das Erzählen von Märchen und das Skat spielen.

Früher wurden Märchen ausschließlich mündlich weitergegeben. Später begannen die Menschen damit, sie aufzuschreiben. Das Märchenerzählen regt die Fantasie an, so die Welterbe-Fachleute. Das Skat spielen fördert die Gemeinschaft und trägt zur Erholung vom Alltag bei, schreiben sie.

Das bunte Treiben zur Karnevalszeit allerdings schaffte es nicht auf die Kulturerbe-Liste. Narren aus verschiedenen Bundesländern hatten sich dafür eingesetzt, dass der Fasching auch als schützenswerte Tradition eingestuft wird.

(AfK)

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