Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Schlimmes Zugunglück in Spanien

JPEG - 21.6 kB
Die Unglücksstelle bei Santiago de Compostela in Spanien. Die Wagen sind völlig zerstört worden, Rauch dringt aus dem Zuginneren. (Bild: Xosema, Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

25. Juli 2013

Im Norden Spaniens hat sich ein schlimmes Zugunglück ereignet. Fast 80 Menschen kamen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Der Zug ist völlig zerstört.

Kurz vor dem Bahnhof der spanischen Stadt Santiago de Compostela passierte es: Ein Schnellzug auf dem Weg von der Hauptstadt Madrid nach El Ferrol im Nordwesten des Landes ist verunglückt. Santiago de Compostela ist sehr bekannt. Denn seit Jahrhunderten wandern Menschen zum Grab des Apostels Jakobus, das in Santiago de Compostela ist.

Nach dem Unglück kamen Retter, um den Menschen in dem Zug zu helfen. Mehr als 220 Leute sollen mit der Bahn unterwegs gewesen sein. Viele haben den Unfall nicht überlebt. Mindestens 78 sind gestorben. Zudem wurden mehr als 130 verletzt. Viele von ihnen mussten ins Krankenhaus. Der komplette Zug wurde völlig zerstört. Von den 13 Wagen sind nur noch Trümmer übrig.

Doch wie ist das Unglück geschehen? Journalisten in Spanien berichten, dass der Zug zu schnell gewesen sein soll. Er soll 190 statt 80 Stundenkilometer gefahren sein, die auf der Strecke höchstens erlaubt sind. Das soll zu dem Unfall geführt haben. Experten werden das nun aber noch untersuchen.

Der Unfall ist eines der schlimmsten Zug-Unglücke in Europa in den vergangenen Jahren. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem spanischen Regierungschef ein Schreiben geschickt und gesagt, dass sie mit den Menschen in seinem Land mitfühlt. Sie sprach in dem Schreiben nicht nur für sich, sondern auch für all die anderen Deutschen, die mit den Menschen in Spanien trauern.

In Deutschland hatte es vor einigen Jahren ein ähnliches Zugunglück gegeben. 15 Jahre liegt das nun schon zurück. Damals war der ICE 884 "Wilhelm Conrad Röntgen" verunglückt. Er war von München im Bundesland Bayern nach Hamburg in Norddeutschland unterwegs. Bei Eschede entgleiste er, weil ein Radreifen kaputt war. 101 Menschen starben damals.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von spanienom 29. Juli 2013

Mir tun die menschen leid den die menchen die sterben dessen familien sind auch traurig die halbe welt macht sich sorgen! mein erster gedanke war :die menchen konnten nichts darfür die im zug saßen

von moin moin 26. Juli 2013

Das ist doch voll schlimm

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.